Datenschutzerklärung
Stand: 21. Oktober 2026. Diese Erklärung gilt für die Website snackn.de, die Web-App unter app.snackn.de, die Apps Snackn für Android und iPhone (Abschnitt 8c) und die Seiten von Snackn unter api.snackn.de, zum Beispiel die Bestellseite eines Betriebs.
1. Wer ist verantwortlich?
Sebastian Kewekordes
Alter Reitplatz 9, 57392 Schmallenberg
E-Mail: sebastian@snackn.de
2. Das Wichtigste in Kürze
- Snackn setzt keine Tracking- und keine Werbe-Cookies ein und bindet keine Analyse-Dienste Dritter ein. Eine eigene, anonyme Nutzungsstatistik ohne jede Kennung gibt es nur, wenn du ausdrücklich zustimmst (Abschnitt 6a).
- Ohne Konto kannst du den Familien-Modus nutzen. Dann bleibt deine Familie mit Buffet und Verlauf ausschließlich auf deinem Gerät und wird nicht an mich übertragen (wie bei jedem Aufruf stehen nur die Zugriffsdaten kurz im Server-Protokoll, Abschnitt 3).
- Mit Konto liegen deine Familie(n), das Buffet, der Verlauf, Fotos und deine Gruppen auf einem Server von STRATO; die nächtlichen Sicherungen liegen bei Hetzner in Nürnberg (Abschnitt 7). So hast du sie auf jedem Gerät und kannst sie mit anderen Erwachsenen teilen. Jedes Foto verkleinert die App vor dem Hochladen auf deinem Gerät; Ort und Gerätedaten aus dem Foto fallen dabei weg.
- Keine Werbung, kein Datenhandel: Snackn zeigt keine Werbeanzeigen, erstellt keine Werbeprofile, erhebt nur die Daten, die für die Funktionen nötig sind, und verkauft oder vermietet keine Daten an Dritte. Das gilt auch für eine mögliche spätere, freiwillige Unterstützer-Version (nur optische Extras). Es gibt keine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung.
- Kein Platz für Hass und Extremismus: Damit das so bleibt, kann ich prüfen, worüber in Gruppen und Plänen abgestimmt wird und welche Listen dort angelegt werden. Dafür nutze ich eine Ansicht ohne Namen: Wer Mitglied ist, wer abgestimmt hat und wer etwas vorgeschlagen hat, sehe ich dort nicht. Chats lese ich nur nach einer Meldung, Familien gar nicht (Abschnitt 10d).
- Gemeinsam abstimmen ist kostenlos. Einzelne Links können Affiliate-Links sein (gekennzeichnet): Buchst oder kaufst du darüber etwas, bekomme ich eine kleine Provision. Beim Anzeigen fließen keine Daten an Partner, erst beim Klick gehst du zum Anbieter (Abschnitt 8b).
3. Welche Daten verarbeite ich und warum?
| Wofür | Daten | Rechtsgrundlage |
|---|---|---|
| Aufruf der Website und der App | IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse, Browser und Betriebssystem (Server-Logdateien) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Sicherheit und stabiler Betrieb) |
| Konto | E-Mail-Adresse, Anzeigename, optional Profilbild und Kurzinfo (Name, Bild und Kurzinfo sehen nur Personen, mit denen du eine Gruppe oder Familie teilst, und die anderen Eltern deiner Kinder), ob du am Betatest teilnimmst (Schalter im Profil) und welche neuen Funktionen ich für dich, deine Gruppe oder Familie vorab freigeschaltet habe, „Mein Buffet“ (gemerkte und eigene Snacks, auf Wunsch mit eigenem Foto, das nur du siehst, bis du den Snack in eine Familie, eine Gruppe oder einen Plan mitnimmst), „Meine Checklisten“ (Name und Punkte, nur für dich, nur, wo freigeschaltet), optional ein Prüfwert (Hash) deiner Handynummer für den Kontaktabgleich, erst nachdem du sie per SMS bestätigt hast (Abschnitt 10a); andere Nutzer sehen ihn nicht | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der App) |
| Familien (mit Konto) | Name der Familie, Mitglieder (Erwachsene mit Konto; Kinder und weitere Personen nur mit Namen, auf Wunsch einem Foto und bei Kindern optional dem Geburtsjahr oder einer Altersstufe (Kleinkind, Schulkind, Teenager), die nur für Altersfreigaben bei Filmen und Spielen und, wo eingeschaltet, für zum Alter passende Ideen des Roboters dienen, Abschnitt 9c), Rollen, Buffet-Einträge (auf Wunsch mit eigenem Foto, verkleinert und ohne Ort und Gerätedaten, nur für die Familie sichtbar), Verlauf der Abstimmungen mit Ergebnis und Stimmen, Einladungscodes; auf Wunsch ist eine erwachsene Person als Ehefrau, Ehemann, Partnerin oder Partner gekennzeichnet (sichtbar nur für die Familie); wo eingeschaltet eine Merkliste je Kind (was jemand mit dem Kind noch machen will, als Text, Snack aus den Buffets oder eigenes Foto, verkleinert und ohne Ort und Gerätedaten; sichtbar nur für die Familie, mit Namen derer, die es eingetragen haben); wo eingeschaltet eine Farbe je Kind für das Glücksrad beim Entscheiden (eine von acht festen Farben, sichtbar nur für die Familie) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die Angaben zu Kindern und zu Personen ohne Konto, die du einträgst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, gemeinsam zu entscheiden) |
| Gruppe ohne Konto (Gast) | Dein Name, ein zufällig erzeugter Gast-Zugang (Kennung und Passwort liegen nur in deinem Gerätespeicher, auf dem Server nur als Prüfwert), die Inhalte der Gruppen, an denen du mitwirkst (Pläne, Stimmen, Chat). Keine E-Mail-Adresse. Der Gast-Zugang bleibt, bis du ihn in der App löschst oder die Löschung verlangst (Abschnitt 5a) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Gruppen und Pläne | Namen von Gruppen und Plänen, Zweck der Gruppe (z. B. Stammtisch oder Verein), auf Wunsch ein Gruppenfoto (verkleinert, ohne Ort und Gerätedaten, nur für Mitglieder abrufbar), Mitglieder und Rollen (auf Wunsch mit Familienname, dann auch die Vornamen der Kinder dieser Familie als Teilnehmer), ob die Gruppe eine Elterngruppe ist (Beta; dann stimmen Eltern für ihre Kinder ab, jedes Kind einmal, und übernehmen Aufgaben auch für ein Kind), Terminvorschläge und -antworten, Vorschläge (Snacks, auf Wunsch mit eigenem Foto, nur für die Gruppe sichtbar), Stimmen (Ja/Nein), bei Einladungen die Zusage mit Zahl der Erwachsenen und Kinder sowie das Einladungsbild (die Gästeliste sehen nur Gastgeber und Admins der Gruppe, alle anderen nur die Summen), Treffpunkt (Name, auf Wunsch Adresse und Koordinaten, z. B. aus einer Ortssuche oder deinem aktuellen Standort, wenn du ihn ausdrücklich als Treffpunkt wählst), Mitbringliste bzw. „Was brauchen wir“ (was gebraucht wird, auf Wunsch mit Menge, wer welches Stück stellt, mit Bezeichnung und Zahl der Plätze, und wer wo mitfährt), selbst benannte Reiter des Plans, Aufgaben (was zu tun ist, wer sie angelegt hat und wer sie übernimmt, ob sie erledigt ist), die Checkliste zur Entscheidung (Punkte und ob sie abgehakt sind, ohne Namen; nur, wo freigeschaltet), Bestellliste (für wen, was, Preis, Notiz; auch für Personen ohne Konto, die du dort einträgst; auf Wunsch eines Mitglieds als Bestellung an einen verbundenen Betrieb, siehe Abschnitt 5c), gewählte Anreise (Bahnfahrten mit Bahnhöfen, Zeiten, Zügen und Live-Stand oder eingetragene Flüge, siehe Abschnitt 9; Löschung 30 Tage nach der Ankunft), Dateien am Plan (PDFs und Fotos bis 10 MB, nur für die Gruppe abrufbar), Chatnachrichten, Ergebnisse und Statistik, außerdem die Mitgliedschaft in der Bestell-Gruppe eines Betriebs mit deinen Bestellungen dort (Beta, siehe Abschnitt 5c). Ist ein Plan „geheim vor“ einzelnen Mitgliedern, sehen diese es samt Inhalt nicht. Bei anonymen Plänen sieht jedes Mitglied nur die eigenen Stimmen (und die seiner Kinder), alle anderen nur die Zahlen. | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für Namen von Personen ohne Konto (z. B. in der Bestellliste) Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Deine Kontaktliste | Namen und Telefonnummern, die du selbst von Hand in der App einträgst (Snackn liest kein Adressbuch aus), und Kontakte, die der Server beim Einladen in eine Gruppe von selbst anlegt (Name und Verknüpfung zum Konto, keine Nummer): Fügt dich jemand einer Gruppe hinzu, werdet ihr beide gegenseitig Kontakte; trittst du per Link oder Code bei, wirst du mit den Admins der Gruppe gegenseitig Kontakt, wo ich es für eine Gruppe freigeschaltet habe mit allen Mitgliedern, auch Gästen. Deine Liste siehst nur du; einen Kontakt löschst du jederzeit selbst, mit dem Konto verschwinden alle. Sie dient dazu, Freunde wiederzufinden und, wo freigeschaltet, ihnen einzeln zu schreiben (Abschnitt 5d). | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die Daten der eingetragenen Personen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (dein und mein berechtigtes Interesse, Freunde wiederzufinden) |
| Anmeldung per E-Mail | E-Mail-Adresse, einmaliger Anmeldecode, Zeitpunkt des Versands | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Anmeldung mit Google oder Apple (freiwillig) | E-Mail-Adresse, Name und eine Kennung deines Google- bzw. Apple-Kontos, die der Anbieter nach deiner Anmeldung übermittelt (siehe Abschnitt 10); bei Apple zusätzlich ein Schlüssel (Token), mit dem ich die Verknüpfung beim Löschen deines Kontos bei Apple widerrufe | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO |
| Update-Mails (freiwillig) | E-Mail-Adresse, ob Update-Mails an sind und seit wann, wo du sie ein- oder ausgeschaltet hast, Sprache der App, wie oft du auf die Frage „Jetzt nicht“ geantwortet hast; Protokoll jeder Änderung mit Zeitpunkt, Quelle und Fassung des Einwilligungstexts (Abschnitt 10c) | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG (Einwilligung); für das Protokoll Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO (Nachweis der Einwilligung) |
| Chat unter Kontakten (Beta) | Absender, Empfänger, Text oder Foto (verkleinert, ohne Ort und Gerätedaten, nur für euch beide abrufbar) und Zeitpunkt; keine Lesebestätigung. Nur zwischen Personen, die sich gegenseitig in den Kontakten haben; gelöscht nach 90 Tagen (Abschnitt 5d) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst) |
| Melden und Blockieren | Meldung einer Nachricht oder (wo freigeschaltet) eines Snacks mit Foto in einer Gruppe oder einem Plan: wer gemeldet hat, der Inhalt mit Verfasser, Ort (Gruppe, Plan oder Chat unter Kontakten) und Wortlaut, Grund, freiwilliger Hinweis, Entscheidung. Blockieren: wen du blockiert hast. Der Verfasser erfährt nicht, wer gemeldet oder blockiert hat (Abschnitt 10b) | Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Pflichten nach dem Digital Services Act) und lit. b (Schutz vor Belästigung in der App) |
| Inhalte prüfen (gegen Hass, Hetze und Extremismus) | Inhalte von Gruppen und Plänen, wie sie auf dem Server liegen: Name, Zweck und Foto der Gruppe, Titel von Plänen und Umfragen, Einladungstext und Treffpunkt, Vorschläge (Text, Link, Foto), Listen, Aufgaben, Checklisten, Bestelllisten ohne Namen, das Gruppen-Buffet, Dateien, Fragen und Beiträge öffentlicher Gruppen, jeweils mit Tag der Erstellung. Keine Namen, keine Konto-Kennungen, keine Stimmen, keine Chats, keine Familien. Entferne ich etwas oder verwarne oder sperre ich eine Gruppe: was, wo, wann, Grund und der entfernte Wortlaut (Abschnitt 10d) | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse: alle, die Snackn nutzen, und den Dienst vor Hass, Hetze, Extremismus und rechtswidrigen Inhalten schützen, die Nutzungsbedingungen durchsetzen); für Begründungen und Hinweise an Behörden Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO mit Art. 17 und 18 Digital Services Act |
| Snack fürs Community-Buffet vorschlagen (wo freigeschaltet) | Titel, Emoji, Beschreibung, Link und Einordnung des Snacks, Zeitpunkt, Stand der Prüfung; bis zur Entscheidung, wer ihn vorgeschlagen hat, versteckt, damit niemand dasselbe zehnmal schickt (Abschnitt 6d) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst) |
| Kontakt mit mir | Absender, Inhalt und Zeitpunkt deiner E-Mail oder Nachricht | Art. 6 Abs. 1 lit. b oder f DSGVO |
Eine Pflicht, Daten bereitzustellen, besteht nicht. Ohne die genannten Daten kann ich aber die Funktionen, bei denen sie nötig sind (z. B. Gruppen), nicht anbieten.
4. Familie ohne Konto: nur auf deinem Gerät
Ohne Konto werden Mitglieder, Buffet und Verlauf im lokalen Speicher deines Browsers bzw. deiner App abgelegt. Diese Daten werden nicht an mich übertragen und es gibt kein Backup. Löschst du die Browserdaten oder wechselst das Gerät, sind sie weg.
5. Familie mit Konto: Speicherung online
Mit Konto liegt die Familie auf dem Server. Du kannst in mehreren Familien Mitglied sein, zum Beispiel in deiner eigenen und in der deiner Schwester. Erwachsene werden per Einladungscode aufgenommen und melden sich selbst an. Kinder brauchen kein Konto und werden von den Erwachsenen als Eintrag mit Namen, optional einem Foto und optional dem Geburtsjahr oder einer Altersstufe geführt (beides dient nur dazu, Filme und Spiele nach Altersfreigabe zu filtern und, wo eingeschaltet, dem Roboter ohne Namen zu sagen, wie alt die Kinder sind; Abschnitt 9c). Wo eingeschaltet, gebt ihr jedem Kind außerdem eine von acht festen Farben, in der es beim Entscheiden auf dem Glücksrad erscheint; ohne Wahl nimmt das Rad eine freie Farbe.
- Zugriff: Namen, Buffet, Verlauf und Fotos einer Familie können nur deren Mitglieder abrufen. Fotos sind zusätzlich nur mit einem kurzlebigen Zugriffsschlüssel eines angemeldeten Mitglieds abrufbar.
- Kinder: Bitte verwende für Kinder Vornamen oder Spitznamen und lade Fotos nur hoch, wenn alle Erziehungsberechtigten einverstanden sind. Die Verantwortung für Angaben zu Kindern liegt bei den Erziehungsberechtigten. Ein eigenes Konto gibt es ab 16 Jahren (Nutzungsbedingungen, Abschnitt 2); wie Snackn Kinder schützt, steht auf der Seite Kinderschutz.
- Kinder gehören den Eltern: Legst du ein Kind an, gehört der Eintrag (Name, optional Foto, Geburtsjahr oder Altersstufe und, wo eingeschaltet, die Farbe fürs Glücksrad) dir und den Mit-Eltern, die du selbst einträgst. Nur ihr seht und ändert ihn. Holt ihr das Kind in eine Familie, sehen die Mitglieder dieser Familie Name, Foto und Farbe, so wie bei anderen Familienmitgliedern. Löscht ihr das Kind, verschwindet es aus allen Familien; im Verlauf bleibt nur der Name stehen.
- Abstimmen auf mehreren Handys: Stimmt ihr auf mehreren Handys ab, speichert mein Server die Runde (Snacks, Teilnehmer) und die Stimmen bis zum Ergebnis für die Mitglieder der Familie, danach wie gewohnt im Verlauf.
- Verlassen und Löschen: Du kannst eine Familie jederzeit verlassen. Einträge von Kindern und deren Fotos kann jedes erwachsene Mitglied löschen.
5a. Gruppen ohne Konto
Du kannst eine Gruppe anlegen oder per Link bzw. Code beitreten, ohne dich anzumelden. Dafür erzeugt die App im Hintergrund einen Gast-Zugang: eine zufällige Kennung und ein zufälliges Passwort, die nur im Speicher deines Geräts liegen (auf dem Server nur als Prüfwert). Du gibst nur einen Namen an, keine E-Mail-Adresse. Auf dem Server liegen dein Name und das, was du in deinen Gruppen tust (Terminantworten, Stimmen, Chat), sichtbar nur für die Mitglieder der jeweiligen Gruppe. Wo ich es für eine Gruppe freigeschaltet habe, wirst du beim Beitritt auch als Gast mit den Mitgliedern gegenseitig Kontakt (Name und Verknüpfung zum Gast-Zugang, Abschnitt 3). Benachrichtigungen per E-Mail gibt es für Gäste nicht.
Gruppen laufen nicht ab: Eine Gruppe bleibt, bis ihr letztes Mitglied sie verlässt oder ein Admin sie löscht. Die früheren „Schnellen Gruppen“, die 7 Tage nach der letzten Aktivität gelöscht wurden, sind seit Oktober 2026 normale Gruppen. Deinen Gast-Zugang löschst du jederzeit in der App unter Einstellungen → Gast-Zugang löschen: Du trittst dann aus allen Gruppen aus, und in alten Plänen anderer erscheinst du nur noch als „Ehemaliges Mitglied“. Löschst du nur die App oder die Browserdaten, bleibt der Gast-Zugang auf dem Server; dann genügt eine E-Mail an mich. Meldest du dich später mit einem Konto an (E-Mail-Code, Google oder Apple), kannst du den Gast-Zugang mitnehmen, wo ich das freigeschaltet habe: Die App schickt dazu einmal Kennung und Passwort des Gast-Zugangs von deinem Gerät an meinen Server, der hängt deine Gruppen, Pläne, Stimmen und Nachrichten an dein Konto und löscht den Gast-Zugang danach. Hatte dein Konto noch keinen Namen, bekommt es den Namen des Gasts.
Schutz vor Raten: Damit niemand Einladungscodes (oder die Codes von Betrieben) durchprobiert, zählt mein Server falsche Codes eine Stunde lang je IP-Adresse, bei IPv6 je Anschluss (die ersten 64 Bit der Adresse). Nach zu vielen Fehlversuchen nimmt er von dort bis zum Ende der Stunde keine Codes mehr an. Dafür merkt er sich nur einen gekürzten Prüfwert der Adresse (mit einem Zufallswert, der jede Stunde neu entsteht) und nur im Arbeitsspeicher, nicht in der Datenbank. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz eurer Gruppen vor Fremden).
Plan teilen: Mitglieder können einen Plan als Link weitergeben, z. B. per WhatsApp. Wer den Link hat, sieht ohne Anmeldung den Namen und den Termin dieses Plans, sonst nichts: keine Mitglieder, keine Antworten, keinen Chat. Bei Plänen, die „geheim vor“ einzelnen Mitgliedern sind, zeigt der Link nicht einmal das. Der Link enthält den Einladungscode der Gruppe; wer ihn öffnet, kann wie mit dem Gruppenlink beitreten. Erneuert ein Admin den Gruppenlink, gelten auch alle geteilten Plan-Links nicht mehr. Die Vorschau (Name, Termin, das Snackn-Bild) erzeugt die Messenger-App des Empfängers oder Absenders, indem sie die Seite bei meinem Server abruft; was der Messenger damit macht, regelt dessen Datenschutzerklärung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (ihr wollt den Plan teilen). Ist die Link-Vorschau mit Zahlen freigeschaltet, steht dort zusätzlich, wie viele schon abgestimmt haben (Abschnitt 6c).
Per E-Mail einladen (im Betatest): Mitglieder mit Konto können den Einladungslink einer Gruppe an eine E-Mail-Adresse schicken lassen. Mein Server verschickt dafür eine Mail mit dem Namen der einladenden Person, dem Namen der Gruppe und dem Link; Antworten gehen an mich, nicht an die einladende Person. Die Adresse wird nur für diese eine Mail verwendet und nicht gespeichert. Wer so eine Mail bekommt, muss nichts tun, es folgen keine weiteren Mails. Gegen Missbrauch sind es höchstens 20 Einladungen am Tag je Konto. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, Bekannte in eine Gruppe einzuladen).
5b. Regelmäßige Pläne und Strafkasse (Gruppen)
Legt jemand in einer Gruppe einen regelmäßigen Plan an (z. B. „Stammtisch alle 3 Wochen“), speichert mein Server den Rhythmus und legt die nächsten Termine selbst an. Für jeden Termin stehen dort, wer ihn plant (reihum) und wer zugesagt, abgesagt oder nicht geantwortet hat. Daraus zeigt die App allen Mitgliedern der Gruppe, wie oft jemand dabei war oder gefehlt hat. Admins der Gruppe können die Anwesenheit vergangener Termine korrigieren.
- Strafkasse (nur wenn ein Admin sie für die Gruppe einschaltet): Dann speichert mein Server zusätzlich den Betrag pro Fehlen, seit wann die Kasse läuft, bei einzelnen Plänen den Vermerk „zählt nicht“ und eine Buchungsliste. Jede Buchung enthält Person (mit Namen), Datum, Grund, Betrag, ob und wann sie bezahlt wurde und wer sie erfasst bzw. als bezahlt markiert hat. Gebucht wird automatisch, wenn jemand zu einem Plan der Gruppe mit festem Termin bei dessen Beginn nicht zugesagt hat (auch ohne regelmäßigen Plan), außerdem von Admins von Hand. Buchungen werden nicht gelöscht, sondern storniert; das Storno steht als eigene Buchung mit Namen dabei, damit nachvollziehbar bleibt, wer was gebucht hat. Snackn rechnet nur aus und notiert; Geld läuft nicht über die App, Bank- oder Zahlungsdaten speichere ich nicht.
- Wer es sieht: nur die Mitglieder der jeweiligen Gruppe (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: das ist der Zweck, für den ihr die Gruppe nutzt).
- Löschen: mit der Gruppe. Löscht jemand sein Konto, bleiben die Buchungen für die Kasse der übrigen Mitglieder stehen, aber ohne Namen und ohne Bezug zum Konto („Ehemaliges Mitglied“); das gilt auch dort, wo die Person gebucht oder „bezahlt“ markiert hat.
5c. Bestellung an einen verbundenen Betrieb (Beta)
Ein Admin einer Gruppe oder Familie kann sie mit einem Betrieb verbinden, zum Beispiel einer Bäckerei, per Code oder QR-Code, den der Betrieb aushängt (zurzeit nur für Beta-Tester freigeschaltet). Danach seht ihr beim Baustein „🧾 Bestellung“ eines Plans seine Produktliste (mit Preis, Zutaten und Allergenen) und seine Öffnungszeiten, und mit „🙋 Reihum fragen“ sagt jeder, auch die Kinder, was er möchte. An den Betrieb geht erst dann etwas, wenn ein Mitglied ausdrücklich „Unverbindlich vorbestellen“ (ohne Bestelladresse des Betriebs: „Bestellung abschicken“) wählt und den Dialog bestätigt; solange ihr nur die Liste führt oder die Produkte anseht, erfährt der Betrieb nichts. Wählt ihr den Betrieb schon beim Anlegen des Plans, steht der Termin (Abholung) fest, es gibt einen Bestellschluss, und wer etwas auf die Liste setzt oder (mit Konto) etwas bestellt bekommt, ist beim Termin als dabei eingetragen (Zusage, Abschnitt 3); nach dem Abschicken ändert sich an der Liste nichts mehr, außer der Betrieb lehnt ab.
- Ohne Bestelladresse: Hat der Betrieb keine Bestelladresse hinterlegt, verschickt mein Server nichts. Er erstellt zwei PDFs: die Bestellung, so wie sie beim Betrieb aufgegeben wird (Name der Gruppe bzw. Familie und Briefkopf, Name dessen, der abschickt, und, falls im Dialog eingetragen, eine Telefonnummer für Rückfragen, Abholzeit, Plan, Positionen ohne Vornamen, Preise, Summe), und „Wer hat was bestellt“ für die Gruppe (die Positionen mit den Vornamen, für die sie bestellt sind, und je Person die Summe). Wer abschickt, gibt die Bestellung auf eigenem Weg an den Betrieb weiter, zum Beispiel ausgedruckt oder per Messenger; das liegt dann bei ihm.
- Was der Betrieb bekommt: Hat der Betrieb eine Bestelladresse, schickt mein Server in eurem Auftrag eine E-Mail an sie (über den Mailserver von STRATO, Abschnitt 10). Sie enthält den Namen der Gruppe bzw. Familie, den Titel des Plans, die Abholzeit, die Bestellpositionen mit den Vornamen, für die sie bestellt sind, so wie ihr sie in die Liste eingetragen habt (also auch die Vornamen eurer Kinder und von Personen ohne Konto), Notizen (z. B. „mit Senf“), Preise und die Summe, dazu den Namen dessen, der schickt, seine E-Mail-Adresse als Antwortadresse (wenn das Konto eine echte Adresse hat) und, falls im Dialog eingetragen, eine Telefonnummer für Rückfragen und einen Briefkopf (Freitext, z. B. Firma oder Anschrift). Im Anhang liegt dieselbe Bestellung als PDF-Brief und ein Etikett (62 × 100 mm) für die Tüte: Bei einer Familie steht darauf groß der Name der Familie, bei einer Gruppe gibt es ein Etikett je Person mit deren Vornamen, jeweils mit Abholzeit, Bestellnummer und den bestellten Sachen. Trage in die Bestellliste nur ein, was der Betrieb wissen soll; Nachnamen braucht er in der Regel nicht.
- Der Betrieb ist ein eigener Empfänger: Er verarbeitet die Bestellung in eigener Verantwortung (etwa Ausdruck, Etikett, Aufbewahrung in seinem Postfach), nicht in meinem Auftrag; dafür gilt seine Datenschutzerklärung. Welcher Betrieb das ist, siehst du in der Gruppe bzw. in der Familie unter „🏪 Betrieb“ (Name, Anschrift). Er bekommt nur die Bestellung, die ihr ihm schickt, sonst nichts.
- Bestätigungslink: In der E-Mail stehen zwei Knöpfe, mit denen der Betrieb ohne Anmeldung bestätigt („Tüte wird gepackt“) oder mit einem Grund ablehnt. Der Link enthält einen langen Zufallscode, der nur in dieser E-Mail steht; wer ihn hat, sieht die Bestellung (Name der Gruppe oder Familie, Positionen mit Vornamen, Abholzeit, wer geschickt hat). Die Antwort des Betriebs und sein Grund erscheinen im Plan, und die Mitglieder der Gruppe bekommen eine Benachrichtigung (Abschnitt 10). Schickt ihr die Liste noch einmal, gilt die vorige Bestellung als ersetzt; ihr alter Link lässt sich dann nicht mehr bestätigen.
- Was mein Server speichert: zu jeder geschickten Bestellung die Positionen als Schnappschuss (für wen, was, Notiz, Preis), die Summe, die Abholzeit, den Namen auf dem Etikett, wer sie geschickt hat, den Stand (offen, bestätigt, abgelehnt, ersetzt, als PDF abgeschickt) und den Grund des Betriebs, die beiden PDFs (die Bestellung und „Wer hat was bestellt“; die Bestellung dort immer ohne deine E-Mail-Adresse), außerdem den Briefkopf bei der Verbindung der Gruppe, damit er beim nächsten Mal vorausgefüllt ist. Die Telefonnummer für Rückfragen speichert mein Server nicht als eigene Angabe; mit Bestelladresse steht sie nur in der E-Mail an den Betrieb, ohne Bestelladresse im PDF der Bestellung. Wenn du sie eingibst, merkt sich dein Gerät sie für das nächste Mal. Diese Angaben sehen nur die Mitglieder der Gruppe (nicht, vor wem der Plan geheim ist); den Zufallscode des Links gibt mein Server nie heraus.
- Löschen: Bestellungen werden mit dem Plan gelöscht (also auch mit der Gruppe oder Familie) und wenn ich den Betrieb entferne; eine eigene Frist gibt es nicht. Trennt ein Admin die Verbindung zum Betrieb, bleiben frühere Bestellungen beim Plan stehen, bis es gelöscht wird. Löschst du dein Konto, bleiben Bestellungen, die du geschickt hast, für die Gruppe ohne deinen Namen und ohne Bezug zu deinem Konto stehen („Ehemaliges Mitglied“); ihre PDFs, in denen dein Name steht, lösche ich dabei. Was der Betrieb in seinem Postfach aufbewahrt oder was ihr selbst mit einem PDF weitergebt, liegt bei ihm bzw. bei euch.
- Eigene Bestellliste einer Gruppe (Beta): Legt jemand in eurer Gruppe eine eigene Bestellliste an, speichert mein Server ihren Namen, wer sie pflegt, und was diese Person einträgt: Produkte mit Preis (auf Wunsch mit Beschreibung, Zutaten, Allergenen und einem verkleinerten Foto ohne Ort und Gerätedaten) sowie freiwillig Anschrift, Telefon und Abholzeiten. Das sehen nur die Mitglieder der Gruppe; die Liste ist nicht in der Suche, und die Anschrift geht nicht an OpenStreetMap. Bestellt wird im Plan wie oben beschrieben. Die Liste wird gelöscht, wenn die Person, die sie pflegt, sie löscht, die Gruppe verlässt oder ihr Konto löscht, und mit der Gruppe; Bestellungen in den Plänen bleiben dabei stehen.
- Öffentliche Gruppe, Umfragen und Feedback-Board (Beta): Eine öffentliche Gruppe (z. B. für die Fans einer Band) funktioniert wie die Bestell-Gruppe unten: Mitglieder sehen weder einander noch, wie viele es sind. Wer sie anlegt, gibt Name und Beschreibung an; ich schalte sie frei. Stimmst du in einer Umfrage ab, speichert mein Server deine Wahl; wer die Gruppe leitet, sieht nur die Zahlen je Antwort, die anderen nach ihrer Stimme nur Prozente, niemand sieht, wer was gewählt hat. Bei einer Wunschliste (z. B. Lieder fürs nächste Konzert) speichert er deine Kreuze; die Zahlen sieht nur, wer die Gruppe leitet, die anderen nur ihre eigenen Kreuze. Meldest du im Feedback-Board einen Fehler, eine Idee oder einen Wunsch, speichert mein Server die Art, deinen Text und den Namen aus deinem Profil; lesen kann das nur, wer die Gruppe leitet (er kann antworten und abhaken), du siehst deine eigenen Meldungen. Erledigte Meldungen lösche ich nach 180 Tagen; offene, bis wer die Gruppe leitet oder du sie löscht. Mit deinem Konto gehen deine Stimmen und Meldungen mit. Ist das Feedback-Board einer Gruppe anonym (im Betatest), speichert mein Server deinen Namen nicht, und wer die Gruppe leitet, sieht nur Text und Zahl. Hat jemand schon etwas Ähnliches gemeldet (das vergleicht nur mein Server, ohne KI), siehst du diesen Text ohne Namen; sagst du „Ich auch“, speichert mein Server das zu dieser Meldung, und du siehst sie mit Antwort unter deinen Meldungen.
- Bestell-Gruppe eines Betriebs: Scannst du den QR-Code eines Betriebs und tippst „Beitreten“, bist du in seiner Bestell-Gruppe. Mein Server speichert, dass du Mitglied bist und ob du ihre Benachrichtigungen abgeschaltet hast. Andere Mitglieder sehen weder dich noch, wie viele es sind; der Betrieb sieht nur die Zahl. Kündigt der Betrieb etwas an (z. B. „Neue Ware eingetroffen“), bekommst du eine Benachrichtigung (Abschnitt 10), außer du hast die Gruppe stumm geschaltet. Bestellen kannst du nur mit einem Konto, dessen E-Mail-Adresse bestätigt ist (Anmeldung mit Code per E-Mail), und mit einer per SMS bestätigten Handynummer (Abschnitt 10a), damit es keine Fake-Bestellungen gibt. Bestellst du, speichert mein Server deine Bestellung (Produkte, Anzahl, Preise, Summe, Notiz, Abholtag, Bestellnummer) mit dem Namen aus deinem Profil, deiner E-Mail-Adresse und deiner Handynummer (für Rückfragen des Betriebs); andere Kunden sehen nichts davon. Hat der Betrieb Filialen, wählst du, wo du abholst; gespeichert wird dann auch die Filiale. Sie ist unverbindlich und lässt sich bis zum Bestellschluss ändern oder zurückziehen. Jede Bestellung wartet auf die Bestätigung des Betriebs: Er bestätigt sie, macht mit einer Nachricht ein Gegenangebot (weniger Menge), das du annimmst oder ablehnst, oder sagt mit einem Grund ab; zur Abholung vermerkt er „abgeholt“. Gespeichert werden dazu der Stand mit Zeitpunkt, seine Nachricht und bei einem Gegenangebot oder einer Absage, was du ursprünglich bestellt hattest. Davon erfährst du per Benachrichtigung in der App (Abschnitt 10) und, wenn du „Bestätigung auch per Mail“ ankreuzt, per E-Mail. Lehnst du ein Gegenangebot ab, fällt deine Bestellung weg. Den Link zum Bestätigen bekommt nur der Betrieb in seiner Bestellmail (ein langer Zufallscode). Jede Bestellung schickt mein Server sofort per E-Mail an die Bestelladresse des Betriebs (wie oben über STRATO); der Betrieb sieht sie mit Name, Telefon und E-Mail in seiner Liste, in Ausdrucken und im Export und bekommt zum Bestellschluss noch einmal die Liste aller Bestellungen mit Abholliste und einem Etikett je Bestellung. Du bekommst zwei Tage vor dem Bestellschluss und am Tag vor der Abholung eine Erinnerung. Verlässt du die Gruppe, fallen deine Mitgliedschaft und deine noch laufenden Bestellungen weg; löschst du dein Konto, alle deine Mitgliedschaften und Bestellungen. Löscht der Betrieb eine Ankündigung oder ich den Betrieb, gehen die Bestellungen dazu mit; sonst lösche ich Bestellungen 30 Tage nach der Abholung. Für diese Bestelldaten (Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Bestellung) ist der Betrieb verantwortlich, bei dem du bestellst; ich verarbeite sie in seinem Auftrag (Art. 28 DSGVO) nur für die Vorbestellung, nicht für eigene Zwecke. Was der Betrieb in seinem Postfach oder in Ausdrucken aufbewahrt, liegt bei ihm. Für dein Snackn-Konto, die Mitgliedschaft und die Bestätigung von E-Mail-Adresse und Handynummer gilt diese Datenschutzerklärung.
- Bestellseite eines Betriebs (Beta): Über den QR-Code oder Link eines Betriebs öffnest du ohne Konto seine Bestellseite auf meinem Server (api.snackn.de) und klickst dir eine Liste zusammen. Die Liste bleibt in deinem Browser (lokaler Speicher) und geht nicht an meinen Server; „Liste speichern / teilen“ gibt sie über dein Gerät als Text mit Link weiter. „🔒 Unverbindlich vorbestellen“ öffnet die Snackn-App (app.snackn.de) und nimmt die Liste im Link mit (nur Produkte und Anzahl); dort meldest du dich an, bestätigst E-Mail-Adresse und Handynummer und bestellst wie in der Bestell-Gruppe beschrieben. Trägt das Personal deine Bestellung am Telefon oder an der Theke ein, gibst du dort Name, Telefonnummer und freiwillig deine E-Mail-Adresse an; dafür gilt dasselbe, nur ohne Konto und ohne Bestätigung. Mit E-Mail-Adresse bekommst du dann eine Bestätigung mit einem Link (ein langer Zufallscode, der nur in dieser E-Mail steht), mit dem du diese Bestellung bis zum Bestellschluss änderst oder stornierst, und die Erinnerungen; Antworten darauf gehen an den Betrieb. Damit niemand über solche Links massenhaft Änderungen schickt, zählt mein Server sie je IP-Adresse 10 Minuten lang, nur als gekürzten Prüfwert im Arbeitsspeicher. Ein Betrieb kann die Bestellseite auf seiner eigenen Website einbetten. Dann lädt dein Browser sie von meinem Server (api.snackn.de); ich erhalte dabei wie bei jedem Aufruf deine IP-Adresse und die Aufrufdaten (Abschnitt 11), setze keine Cookies und speichere die Liste nur in deinem Browser (unbedingt erforderlich, § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Anmelden und Bestellen öffnen sich dort immer in einem neuen Tab bei app.snackn.de, die Liste kommt im Link mit.
- Betriebe in der Nähe (Beta): Betriebe, die sich in der Suche zeigen, findest du in der App nach PLZ, Ort oder Standort. Deine Eingabe (PLZ oder Ort) schickt mein Server an die Ortssuche von OpenStreetMap, um sie in Koordinaten umzurechnen, wie bei der Ortssuche in Abschnitt 9; deinen Standort rundet die App vorher auf etwa einen Kilometer, er geht nicht an OpenStreetMap. Mein Server rechnet die Entfernung zu den Betrieben aus und speichert weder Eingabe noch Standort; die App schickt beides im Inhalt der Anfrage, nicht in der Adresse, deshalb steht es auch nicht im Server-Protokoll. Die Koordinaten der Anschriften von Betrieben und Filialen holt mein Server ebenfalls über OpenStreetMap. Trittst du einem Betrieb aus der Suche bei, gilt dasselbe wie mit dem QR-Code.
- Betriebe, die sich anmelden: Wer einen Betrieb anmeldet, gibt Name, Anschrift, Bestelladresse, auf Wunsch Telefon, Homepage, Inhaber oder Firma, Rechtsform und USt-ID an und wählt, ob der Betrieb in der Suche erscheint. Gespeichert werden außerdem Zeitpunkt der Anmeldung, welcher Fassung der Nutzungsbedingungen für Betriebe zugestimmt wurde, die Koordinaten der Anschrift und die Filialen (Name, Anschrift, Telefon, Öffnungszeiten), auf Wunsch ein Logo (verkleinert, ohne Ort und Gerätedaten; es erscheint in der Bestell-Gruppe, in der Suche und auf der Bestellseite). Die Anbieterangaben stehen unten auf der Bestellseite des Betriebs. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (der Vertrag über die Bestellfunktion).
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die Funktion, die du aufrufst, und die Bestellung, die ihr beim Betrieb aufgebt); für die Vornamen von Kindern und anderen Personen ohne Konto, die du in die Bestellliste einträgst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, gemeinsam zu bestellen), wie in Abschnitt 3.
5d. Chat unter Kontakten, Kanal des Betriebs, Gruppe stumm (Beta)
Diese Funktionen gibt es nur, wenn ich sie freigeschaltet habe (zurzeit für niemanden oder nur für Beta-Tester).
- Chat unter Kontakten: Mit Personen, die dich auch in ihren Kontakten haben, kannst du dir in der App einzeln schreiben (1:1), auch mit Fotos. Mein Server speichert dafür Absender, Empfänger, den Text oder das Foto (verkleinert, ohne Ort und Gerätedaten, höchstens 1 MB) und den Zeitpunkt, sonst nichts: keinen Namen (den kennt deine App aus deinen Kontakten) und keine Lesebestätigung. Lesen können nur ihr beide; Fotos sind nur mit einem Datei-Token eines von euch abrufbar. Deine eigenen Nachrichten löschst du sofort (lange drücken), alle Nachrichten und Fotos löscht mein Server nach 90 Tagen von selbst; löschst du dein Konto, verschwinden alle deine Chats in beide Richtungen. Entfernt einer von euch den Kontakt, verschwindet der Chat aus der Liste, die Nachrichten bleiben bis zur Löschfrist. Hast du Benachrichtigungen eingeschaltet (Abschnitt 10), meldet mein Server nur „Neue Nachricht von …“, ohne den Inhalt. Melden und Blockieren gehen wie im Gruppen-Chat (Abschnitt 10b); nach einer Meldung ersetze ich den Text und entferne das Foto. Die Nachrichten sind auf dem Weg verschlüsselt (TLS) und auf meinem Server gespeichert; ohne die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (nächster Punkt) könnte ich sie wie im Gruppen-Chat als Betreiber lesen; ich tue das nur bei einer Meldung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst).
- Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats (sofern eingeschaltet): Dann verschlüsselt deine App neue Nachrichten im Chat einer Gruppe, eines Plans und im Chat unter Kontakten (auch Fotos) selbst, bevor sie das Gerät verlassen. Mein Server speichert nur unlesbaren Text; weder ich noch jemand mit Zugriff auf Server, Datenbank oder Sicherungen kann ihn lesen. Dafür legt deine App ein Schlüsselpaar an: Der geheime Schlüssel bleibt auf deinem Gerät, der öffentliche liegt auf meinem Server, damit andere dir die Schlüssel eines Chats verpackt geben können (nur dein Gerät packt sie aus). Eine Sicherung des geheimen Schlüssels legt deine App auf meinem Server ab, sofern du sie anlegst oder deine App sie von selbst anlegt; vorher verschlüsselt sie die App mit einem Passwort, das nur du kennst, oder mit einem zufälligen Wiederherstellungscode, den sie selbst erzeugt und dir zeigt. Passwort und Code bekomme ich nie; ich kann die Sicherung nicht öffnen und beides nicht zurücksetzen. Was mein Server dabei weiterhin sieht: wer wann in welchen Chat schreibt, wen eine Nachricht erwähnt (für die Benachrichtigung, die dann ohne Inhalt kommt) und die Größe der Nachrichten. Ein Chat wird verschlüsselt, sobald alle darin die neue App haben; vorher steht im Chat, dass er noch nicht verschlüsselt ist. Meldest du eine verschlüsselte Nachricht, schickt deine App ihren Text zur Prüfung mit (Abschnitt 10b), denn ich kann ihn sonst nicht sehen. Eine Link-Vorschau ruft weiterhin mein Server ab (Abschnitt 9b) und sieht dabei den Link, speichert ihn aber nicht. Grenze: Weil die App von meinem Server kommt, schützt die Verschlüsselung gegen Mitlesen in Datenbank und Sicherungen, nicht gegen einen Betreiber, der absichtlich die App oder Schlüssel austauscht. Mit deinem Konto löscht mein Server deinen öffentlichen Schlüssel, die Sicherung und alle für dich verpackten Schlüssel. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst).
- Kanal des Betriebs: In der Bestell-Gruppe eines Betriebs (Abschnitt 5c) zeigt der Kanal dessen Ankündigungen wie einen Chat, in dem nur der Betrieb schreibt; antworten kannst du dort nicht, und der Betrieb sieht weiterhin nicht, wer mitliest. Neue Daten entstehen nicht, es gelten die Angaben zu Ankündigungen und Benachrichtigungen in Abschnitt 5c.
- Gruppe stumm schalten: Schaltest du eine Gruppe stumm, speichert mein Server an deiner Mitgliedschaft nur ein Ja/Nein und schickt dir aus dieser Gruppe keine Benachrichtigungen mehr; in der App siehst du weiter alles.
6. Lokaler Speicher und Cookies
Snackn nutzt den lokalen Speicher (Local Storage) deines Geräts, um deine Anmeldung, deine Einstellungen und – ohne Konto – die Familie zu merken, sowie als Zwischenspeicher für deine Familien, damit sie auch ohne Netz funktionieren. Das ist technisch erforderlich, damit die App funktioniert, und braucht nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG keine Einwilligung. Es gibt keine Cookies zu Werbe- oder Analysezwecken. Die Zähler der anonymen Nutzungsstatistik (Abschnitt 6a) legt die App nur mit deiner Einwilligung an.
6a. Anonyme Nutzungsstatistik (nur mit deiner Zustimmung)
Snackn fragt einmal, ob du mit anonymen Zahlen helfen möchtest. Ändern kannst du das jederzeit unter Einstellungen > Rechtliches > „Anonyme Nutzungsstatistik“. Nur wenn du zustimmst, passiert Folgendes:
- Auf deinem Gerät speichert die App ein paar Zähler: die Woche deiner ersten Nutzung (ab der Zustimmung), an welchen der letzten 40 Tage Snackn offen war, wie oft und wie lange an den letzten Tagen, wie viele Familien-Entscheidungen es gab und ob du den Familien- oder den Freunde-Bereich genutzt hast.
- An meinen Server meldet die App höchstens einmal am Tag daraus abgeleitete Zählwerte in groben Stufen: dass das Gerät heute aktiv ist (mit Plattform: Web, Android oder iOS), die Sprache (Deutsch oder Englisch), ob mit Konto, als Gast oder ohne Konto, die Woche der ersten Nutzung (bei der ersten Meldung und einmal je Woche als „Startwoche plus n Wochen“), ob es die erste Meldung dieser Woche bzw. dieses Monats ist, an wie vielen der letzten 7 Tage Snackn offen war, und für den letzten aktiven Tag: Sitzungen (1, 2, 3–5, 6+), Minuten (unter 1 bis über 60), Familien-Entscheidungen (0, 1, 2–3, 4+) und die genutzten Bereiche.
- Ohne Kennung: Die Meldung enthält keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Konto- oder Geräte-ID. Mein Server speichert die einzelne Meldung nicht, sondern zählt nur Summen pro Tag hoch (zum Beispiel „11.10.2026: 37 aktive Geräte im Web“). Meldungen lassen sich deshalb weder untereinander noch mit dir verknüpfen. Die IP-Adresse wird für die Statistik nicht gespeichert; gegen massenhaftes Melden bildet der Server aus ihr und einem täglich neuen Zufallswert nur im Arbeitsspeicher einen Prüfwert, der am Tagesende verworfen wird. Wie bei jedem Aufruf steht die IP-Adresse kurz in den Server-Logdateien (Abschnitt 3).
- Zweck: zu verstehen, wie Snackn genutzt wird (wie viele es nutzen, wie oft, wie lange und ob man wiederkommt), um es zu verbessern und die Nutzung zum Beispiel gegenüber Förderern oder Investoren in Zahlen belegen zu können. Die Zahlen werden nicht verkauft und nicht für Werbung genutzt.
- Rechtsgrundlage: deine Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG für das Speichern auf deinem Gerät, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Du kannst sie jederzeit mit dem Schalter widerrufen; dann löscht die App die Zähler auf deinem Gerät und meldet nichts mehr. Bereits gezählte Summen sind anonym und lassen sich keinem Gerät zuordnen.
6b. Besucherzählung auf snackn.de (ohne Tracking)
Damit ich weiß, wie viele Menschen sich Snackn ansehen und woher sie kommen, zählt diese Webseite Besuche. Dafür gibt es keine Cookies, keine Speicherung auf deinem Gerät, keine Kennung und keine Dienste von Dritten:
- Beim Öffnen einer Seite schickt dein Browser an meinen Server (api.snackn.de) nur, welche Seite das ist (z. B. Startseite) und, falls du über einen meiner eigenen Links kamst, dessen Kanal (z. B. snackn.de/?ref=instagram oder snackn.de/?von=instagram ergibt „Instagram“; öffnest du eine Rechtsseite aus der App, ist es „App“, und „← Zurück“ führt dann in die App). Aus deinem Browser wird dafür nichts ausgelesen, auch nicht, von welcher Seite du kamst. Wechselst du von der Seite in die App, steht der Kanal im Link zur App (Abschnitt 6c).
- Mein Server speichert davon nur Summen pro Tag (z. B. „11.10.2026: 25 Besucher, davon 8 über Instagram“). Damit du an einem Tag nur einmal als Besucher zählst, bildet er aus deiner IP-Adresse und einem täglich neuen Zufallswert einen Prüfwert, der nur im Arbeitsspeicher liegt und am Tagesende verworfen wird. Die Kennung deines Browsers (User-Agent) wertet er dafür nicht aus. Die IP-Adresse wird dafür nicht gespeichert; wie bei jedem Aufruf steht sie kurz in den Server-Logdateien (Abschnitt 3).
- Hast du in deinem Browser „Do Not Track“ oder „Global Privacy Control“ eingeschaltet, meldet die Seite gar nichts.
- Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse, die Reichweite der Webseite in anonymen Zahlen zu kennen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Auf deinem Gerät wird nichts gespeichert und nichts ausgelesen (außer der Einstellung „Do Not Track“, um sie zu beachten), deshalb ist keine Einwilligung nach § 25 TDDDG nötig und es gibt keinen Cookie-Hinweis. Die Zahlen werden nicht verkauft und nicht für Werbung genutzt.
6c. Teilen und Empfehlen (im Betatest)
Damit sich Snackn herumspricht, gibt es Funktionen zum Teilen. Sie sind zunächst nur für einzelne Gruppen freigeschaltet. Keine davon zeigt Namen von Personen öffentlich, und keine bindet Dienste von Dritten ein (kein Facebook- oder Instagram-Baustein).
- Link-Vorschau mit Zahlen: Öffnet ein Messenger einen geteilten Plan-Link, zeigt die Vorschau zusätzlich, wie viele schon abgestimmt haben (z. B. „7 von 11“), und ein Bild, das mein Server aus dem Namen und dem Termin des Plans und diesen Zahlen erzeugt, ohne Namen von Personen.
- Herkunft geteilter Links: Links, die Snackn zum Teilen erzeugt, können eine Herkunft enthalten (z. B.
?ref=gruppe,?ref=bild,?ref=betrieb, bei eigenen Kampagnen?ref=instagramoder?ref=presse). Legst du darüber ein Konto oder eine neue Gruppe an, speichert mein Server nur diese Kategorie dazu, um zu sehen, auf welchen Wegen Snackn weiterempfohlen wird; ausgewertet wird sie nur als Summe. Auf deinem Gerät wird dafür nichts gespeichert. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an diesen Zahlen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). - Aktive zählen: Wie viele im Monat mitmachen, zählt mein Server nur über Konten (auch Gast-Zugänge) als Personen, nicht über einzelne Stimmen. Ohne Konto legt Snackn dafür keine Kennung in deinem Browser an.
- Ort der Gruppe (freiwillig): Admins können einer Gruppe einen Ort mit Postleitzahl geben (gesucht über OpenStreetMap über meinen Server, Abschnitt 9). Gespeichert sind Ortsname, Postleitzahl und auf rund einen Kilometer gerundete Koordinaten. Ich werte nur aus, wie viele Gruppen es je Ort gibt und wie viele Personen dort im Monat abgestimmt haben.
- Öffentliche Helferliste: Wer eine Helferliste teilt (z. B. fürs Schützenfest), gibt eine Seite weiter, die ohne Anmeldung die Aufgaben zeigt und ob sie frei oder vergeben sind, ohne Namen. Von dort tritt man wie über einen Plan-Link der Gruppe bei oder kopiert die Aufgaben in einen eigenen Plan.
- Als Bild teilen: Das Bild im Hochformat (z. B. für eine Instagram-Story) entsteht auf deinem Gerät und geht nur über das Teilen-Menü deines Geräts dorthin, wohin du es schickst. Es enthält Name, Termin oder Bestellschluss, die Zahl der Teilnehmer und einen QR-Code, keine Namen von Personen und keinen Einladungslink der Gruppe.
- Wer fehlt noch? Wer einen Plan organisiert, sieht die Namen derer aus der Gruppe, die noch nicht abgestimmt oder zugesagt haben, und kann daraus einen Text für die eigene Gruppe machen (höchstens zweimal je Plan). Diese Namen sehen Mitglieder der Gruppe in der App ohnehin.
6d. Snacks fürs Community-Buffet vorschlagen (wo freigeschaltet)
Einen Snack aus deinem Buffet, dem einer Familie oder einer Gruppe kannst du für alle vorschlagen, auch einen, den jemand anderes angelegt hat. Deine App schickt dann Titel, Emoji, Beschreibung, Link und Einordnung an meinen Server, aber kein Foto. Ich prüfe jeden Vorschlag selbst und entscheide, ob er ins Community-Buffet kommt; ein passendes freies Foto suche ich dann selbst aus. Im Admin sehe ich nur den Snack, nicht, wer ihn vorgeschlagen hat. Mein Server merkt sich das bis zur Entscheidung versteckt, damit niemand denselben Snack mehrfach oder mehr als 10 Snacks am Tag schickt, und löscht die Verknüpfung zu deinem Konto mit der Entscheidung, spätestens nach 90 Tagen, und sofort, wenn du dein Konto löschst. Kommt der Snack ins Community-Buffet, steht dort kein Name. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst).
7. Hosting und Auftragsverarbeitung
Website, App und Datenbank laufen auf einem Server, den die STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, bereitstellt. Auch Domain und E-Mail-Versand liegen bei STRATO. Mit STRATO besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (abgeschlossen am 29.01.2026). STRATO setzt dafür weitere Auftragsverarbeiter ein, unter anderem die IONOS SE (Betrieb der Server-Plattform). Eine Übermittlung in Drittländer erfolgt nur im Rahmen dieser von STRATO genehmigten Unterauftragnehmer und mit geeigneten Garantien (z. B. EU-Standardvertragsklauseln); die Liste steht im Vertrag zur Auftragsverarbeitung von STRATO.
Sicherungen bei Hetzner: Für Sicherungen außerhalb des Servers nutze ich den Speicherdienst (Object Storage) der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, im Rechenzentrum Nürnberg. Die nächtlichen Sicherungen der Datenbank (Abschnitt 11) liegen dort, damit die Daten erhalten bleiben, auch wenn der Server ausfällt. Die Übertragung dorthin ist verschlüsselt (TLS). Mit Hetzner besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
8. Keine Drittanbieter beim Laden der Seiten
Alle Programmteile und Schriftarten werden von meinen eigenen Servern geladen. Es werden keine Inhalte von Google, CDN-Anbietern oder anderen Dritten nachgeladen, und es werden keine Dienste zur Reichweitenmessung verwendet. Dadurch erhalten Dritte nicht deine IP-Adresse.
8a. Snackn bei Instagram, Facebook und Bluesky
Unten auf den Seiten verlinke ich meine Profile bei Instagram, Facebook und Bluesky. Das sind einfache Links, keine eingebetteten Inhalte und keine „Gefällt mir“-Knöpfe: Beim Laden von snackn.de fließen keine Daten an diese Netzwerke. Erst wenn du einen Link anklickst, öffnet sich die jeweilige Plattform; ab dann gelten deren Datenschutzbestimmungen.
Wenn du meine Profile dort besuchst, verarbeiten die Betreiber deine Daten in eigener Verantwortung, zum Beispiel für Werbung und Statistiken, auch in Ländern außerhalb der EU:
- Instagram und Facebook: Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland. Datenschutzrichtlinie: facebook.com/privacy/policy. Für die Statistiken zu meinen Seiten („Insights“) bin ich mit Meta gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Die Vereinbarung dazu: Seiten-Insights-Ergänzung. Meta übernimmt danach die Hauptverantwortung, auch für Auskünfte; deine Rechte kannst du am einfachsten direkt bei Meta geltend machen, du kannst dich aber auch an mich wenden. Ich sehe nur zusammengefasste Zahlen, keine Daten einzelner Personen.
- Bluesky: Bluesky Social, PBC (USA). Datenschutzrichtlinie: bsky.social/about/support/privacy-policy.
Rechtsgrundlage für meine Profile ist mein berechtigtes Interesse, über Snackn zu informieren und ansprechbar zu sein (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Nachrichten, die du mir dort schickst, nutze ich nur, um dir zu antworten.
8b. Affiliate-Links (Partnerprogramme)
Ideen sammeln und gemeinsam abstimmen ist kostenlos. Damit Server und Datenquellen bezahlt werden können, können einzelne Links in der App und auf snackn.de sogenannte Affiliate-Links sein, zum Beispiel zu Tickets für eine Veranstaltung, zu einem Spiel, einem Film bei einem Streamingdienst, einem Ausflugsziel oder einem Lieferdienst. Kaufst oder buchst du nach dem Klick beim Anbieter etwas, erhalte ich vom Anbieter oder von einem Partnerprogramm eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Affiliate-Links sind als solche gekennzeichnet. Was Snackn vorschlägt und wie abgestimmt wird, hängt nicht davon ab, ob es für einen Snack einen Affiliate-Link gibt.
Welche Daten fließen? Solange du einen Affiliate-Link nur siehst, fließen keine Daten an Partner: Es sind einfache Links, Snackn bindet keine Skripte, Zählpixel oder Cookies von Partnern ein. Erst wenn du einen solchen Link antippst, öffnet sich die Seite des Anbieters. Der Link enthält dabei eine Partner-Kennung von Snackn, damit der Anbieter einen Kauf oder eine Buchung Snackn zuordnen kann. Dafür setzen der Anbieter bzw. das Partnerprogramm auf ihren eigenen Seiten Cookies oder ähnliche Techniken ein, in eigener Verantwortung und in der Regel nur mit deiner Einwilligung auf deren Seite; es gelten deren Datenschutzerklärungen. Ich erhalte vom Partnerprogramm nur zusammengefasste Angaben (zum Beispiel Zahl der Klicks und Verkäufe, Höhe der Provision), aber keine Namen, Adressen oder Bestellinhalte einzelner Personen. Klicks auf Affiliate-Links ordne ich nicht deiner Person oder deinem Konto zu.
Empfänger: Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme (zum Beispiel Amazon PartnerNet, Awin oder die Partnerprogramme von Ticket-, Streaming-, Spiele- und Lieferdiensten) sowie die jeweiligen Händler und Anbieter, auch in Ländern außerhalb der EU. Sofern Links zu Amazon führen: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Rechtsgrundlage für das Anbieten der Links ist mein berechtigtes Interesse, Snackn kostenlos anzubieten und die laufenden Kosten zu decken (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Du musst keinen Affiliate-Link nutzen; alle Funktionen von Snackn gehen auch ohne.
8c. Apps für Android und iPhone
Die Apps aus Google Play und dem App Store (bis zum Start in den Stores als Test-App, Abschnitt 9e) machen dasselbe wie die Web-App unter app.snackn.de und sprechen nur mit meinem Server. Für sie gilt diese Erklärung genauso, mit diesen Besonderheiten:
- Herunterladen: Beim Herunterladen und Aktualisieren verarbeiten Google (Google Ireland Limited, Dublin) bzw. Apple (Apple Distribution International Ltd., Cork) Daten wie dein Konto beim Store und dein Gerät, in eigener Verantwortung und nach ihren Datenschutzerklärungen. Ich bekomme von den Stores nur zusammengefasste Zahlen (zum Beispiel Installationen) und, wenn du in deinem Gerät das Teilen mit Entwicklern erlaubt hast, Absturzberichte ohne Namen und ohne Konto. Die App selbst enthält keine Dienste für Werbung, Analyse oder Absturzberichte.
- Berechtigungen: Die App fragt nur, wenn du eine Funktion nutzt, die sie braucht: den Standort für Orte und Veranstaltungen in der Nähe oder einen Treffpunkt (Abschnitt 9), Kamera und Fotos, wenn du ein Foto aufnimmst oder auswählst (es geht nur das gewählte Foto hoch, verkleinert und ohne Ort und Gerätedaten), den Kalender für den Abgleich mit deinen Terminen (Abschnitt 9a) und Benachrichtigungen (Abschnitt 10). Ein Adressbuch liest die App nicht. Jede Erlaubnis kannst du in den Einstellungen deines Geräts wieder entziehen.
- Speicher auf dem Gerät: Was die Web-App im Browser speichert (Abschnitt 6), legt die App in ihrem eigenen Speicher auf dem Gerät ab. Löschst du die App, ist es weg.
- Links: Links zu anderen Seiten (zum Beispiel Tickets, Karten oder diese Erklärung) öffnen sich in einem Browser auf deinem Gerät; was dort geladen wird, kommt vom jeweiligen Anbieter.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die App, die du nutzt); für die Zahlen und Absturzberichte der Stores mein berechtigtes Interesse, Fehler zu finden (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
9. Externe Datenquellen (nur über meinen Server)
Wenn du unter „Snack hinzufügen“ in den Quellen Spiele, Gerichte oder Orte in deiner Nähe suchst, holt mein Server die Vorschläge für dich bei offenen Datenquellen: Wikidata (Brett- und Kartenspiele, Gerichte und als Rückfall Filme und Serien; Betreiber: Wikimedia Foundation Inc., USA; Daten unter CC0) und OpenStreetMap (Orte und Unterkünfte; Daten © OpenStreetMap-Mitwirkende unter der ODbL; Orte in der Nähe über einen Overpass-Server (overpass-api.de, bei Ausfall overpass.private.coffee oder overpass.openstreetmap.fr), die Ortssuche über Nominatim oder einen Photon-Server, der ebenfalls mit Daten von OpenStreetMap arbeitet; Betreiber: OpenStreetMap Foundation und die Betreiber dieser Server). Deine App spricht dabei nur mit meinem Server, nie direkt mit diesen Diensten. Die Dienste erhalten deshalb weder deine IP-Adresse noch deine Geräte-Daten, sondern nur die Suchanfrage (zum Beispiel Genre, Jahrzehnt, Suchwort, bei Orten in der Nähe der Mittelpunkt der Suche, also dein Standort oder der gewählte Ort, mit dem Umkreis, oder ein eingegebener Ortsname) mit der Kennung meines Servers. Diese Suchen gehen auch ohne Konto. Damit niemand den Dienst überlastet, zählt mein Server dann für 10 Minuten, wie viele Anfragen von einer IP-Adresse kommen; dafür merkt er sich nur einen gekürzten Prüfwert der Adresse (mit einem Zufallswert, der alle 10 Minuten neu entsteht) und nur im Arbeitsspeicher, nicht in der Datenbank (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, Schutz vor Missbrauch).
Filme und Serien (TMDB, JustWatch): Für Filme und Serien nutzt mein Server die Schnittstelle von TMDB (The Movie Database; Betreiber: TMDB, USA) mit Titeln, Beschreibungen und Postern. Die Angaben, wo ein Titel in Deutschland gestreamt werden kann, stammen von JustWatch und werden über TMDB geliefert. Auch hier spricht deine App nur mit meinem Server; Poster lädt mein Server und gibt sie unter meiner Adresse aus, TMDB sieht weder deine IP-Adresse noch deine Geräte-Daten, sondern nur die Suchanfrage (Genre, Jahr, Suchwort). Dieses Produkt verwendet die TMDB-API, wird aber nicht von TMDB unterstützt oder zertifiziert. Ist TMDB nicht erreichbar, nutzt mein Server ersatzweise Wikidata.
Bilder von Wikidata-Treffern (Wikimedia Commons): Für Treffer aus Wikidata (z. B. Spiele, Gerichte) lädt mein Server das Vorschaubild von Wikimedia Commons (Betreiber: Wikimedia Foundation Inc., USA) und gibt es unter meiner Adresse aus. Auch hier sieht Commons weder deine IP-Adresse noch deine Geräte-Daten. Die Bilder stehen unter freien Lizenzen (zum Beispiel CC BY-SA); Urheber und Lizenz des einzelnen Bildes erreichst du in der App über „Bildnachweis“ am jeweiligen Treffer (Link auf die Dateiseite bei commons.wikimedia.org).
Fotos im Community-Buffet (Openverse): Die Fotos zu den Ideen im Community-Buffet sucht der Betreiber im Admin-Bereich über Openverse (openverse.org, ein Projekt der WordPress Foundation) aus; es sind nur Bilder unter CC0 oder gemeinfreie Bilder. Mein Server lädt das gewählte Bild einmal herunter und speichert es bei sich. Die App lädt die Fotos nur von meinem Server; Openverse und die ursprünglichen Bildquellen sehen weder deine IP-Adresse noch deine Geräte-Daten. Die Herkunft jedes Fotos steht in der App unter Einstellungen > Bildnachweise.
KI-Bilder (eigener Server): Die KI-Bilder im Community-Buffet erzeugt der Betreiber auf seinem eigenen Server in Deutschland (Bildmodell Stable Diffusion XL) nur aus den Titeln und Texten der Katalog-Einträge; kein fremder Anbieter ist beteiligt, es gehen keine Daten von Nutzern hin, und die Bilder zeigen keine Menschen. Sie sind unter Bildnachweise als „KI-Bild (eigener Server)“ gekennzeichnet. Google Vertex AI wird seit dem 20. Oktober 2026 nicht mehr genutzt.
Wetter (Open-Meteo): Wenn du in den Einstellungen einen Ort für das Wetter festlegst, speichert die App ihn nur auf deinem Gerät (auf etwa 1 km gerundet). Für den Wetter-Hinweis schickt die App den Ort an meinen Server; der rundet ihn auf etwa 10 km und fragt damit Open-Meteo (open-meteo.com, Betreiber in der Schweiz, Server in Europa) nach der Vorhersage. Open-Meteo sieht weder deine IP-Adresse noch dein Konto. Das Wetter ist nur ein Hinweis, es blendet nichts aus.
Videospiele (IGDB): Für Videospiele in der Kategorie „Spiele“ fragt mein Server die Internet Game Database (IGDB, igdb.com, Betreiber: Twitch Interactive Inc., USA) mit deinem Suchbegriff und den gewählten Filtern ab; die Cover lädt mein Server und gibt sie unter meiner Adresse aus. IGDB sieht weder deine IP-Adresse noch dein Konto. Brett- und Kartenspiele kommen weiter aus Wikidata.
Veranstaltungen (Ticketmaster): Für Veranstaltungen fragt mein Server die Ticketmaster Discovery API ab (Betreiber: Ticketmaster bzw. Live Nation Entertainment, USA), mit Suchbegriff, Ort und Zeitraum. Die Bilder zu Veranstaltungen lädt mein Server und gibt sie unter meiner Adresse aus; Ticketmaster sieht weder deine IP-Adresse noch dein Konto. Erst wenn du den Ticket-Link öffnest, gehst du zu Ticketmaster.
Veranstaltungen im Roboter (nur, wo freigeschaltet): Fragst du den Roboter (unter „Was machen“ oder im Familien-Buffet) nach Veranstaltungen, sucht mein Server sie im offenen Datenbestand der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT, Frankfurt am Main, „Open-Data-Knowledge-Graph“) und bei Ticketmaster (oben) und zeigt sie dir als Karten, ohne KI. Dorthin gehen nur der Ort (sein Name oder auf etwa 1 km gerundete Koordinaten) und der Zeitraum, nie, wer fragt; auch hier sehen die Dienste weder deine IP-Adresse noch dein Konto. Die Treffer speichert mein Server bis zu 3 Stunden zwischen, ohne Bezug zu dir. Steht ein Eintrag unter einer Lizenz wie CC BY oder CC BY-SA, stehen Urheber und Lizenz am Eintrag. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst).
Kalender von Vereinen, Hallen und Städten (iCal): Termine aus der Region liest mein Server aus öffentlichen Kalendern (iCal), die ich im Katalog eintrage, für die Veranstaltungen in den Buffets und im Roboter. Deren Anbieter erfahren nur, dass mein Server den Kalender abruft, nicht wer fragt; deine IP-Adresse und dein Konto sehen sie nicht. Die Termine speichert mein Server ohne Bezug zu dir eine Stunde zwischen.
Anreise mit der Bahn (Deutsche Bahn über db-rest): Ist in einer Gruppe oder einem Plan „Anreise“ eingeschaltet (von Haus aus ist es aus), kannst du Bahnverbindungen zum Termin suchen. Dafür fragt mein Server die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn (Deutsche Bahn AG, Berlin) über db-rest ab, eine freie Software, die die Schnittstelle hinter bahn.de und dem DB Navigator nutzt; das ist keine offizielle Schnittstelle der Bahn, die Angaben kommen ohne Gewähr. Übertragen werden nur Bahnhöfe, Uhrzeit und Sprache, für den Bahnhof in der Nähe des Treffpunkts dessen Koordinaten auf etwa 100 m gerundet; die Bahn sieht weder deine IP-Adresse noch dein Konto. Läuft die Abfrage über den öffentlichen db-rest-Dienst (v6.db.transport.rest, ein privat betriebenes Open-Source-Projekt) statt über meinen eigenen Server, sieht dieser dieselben Angaben, ebenfalls ohne Bezug zu dir. Wählst du eine Verbindung, speichert Snackn sie zum Plan: dein Name, Hin- oder Rückfahrt, Bahnhöfe, Zeiten, Züge und der letzte bekannte Live-Stand. Die Mitglieder der Gruppe sehen sie, damit ihr zusammen fahren könnt („Die nehme ich auch“). Bis zur Ankunft fragt mein Server regelmäßig den aktuellen Stand ab und schickt dir bei Ausfall, Verspätung, Gleiswechsel oder gefährdetem Anschluss eine Benachrichtigung (Abschnitt 10). Deinen Abfahrtsbahnhof merkt sich nur dein Gerät. Gespeicherte Fahrten löscht mein Server 30 Tage nach der Ankunft, außerdem wenn du sie entfernst, die Gruppe verlässt, der Plan gelöscht wird oder du dein Konto löschst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst). Flüge: Snackn sucht keine Flüge. Der Knopf „Bei Google Flights suchen“ öffnet Google Flights mit Abflugort, Ziel und Datum, und erst dann erhält Google diese Angaben direkt von dir; ebenso der Flugstatus (Google-Suche nach der Flugnummer). Einen Flug, den du einträgst (Orte, Flugnummer, Abflugzeit), speichert Snackn wie eine Bahnfahrt, ohne ihn zu prüfen.
Fahrzeit mit dem Auto: Steht der Termin eines Plans mit Treffpunkt fest, kannst du dir die Fahrzeit mit dem Auto anzeigen lassen. Den Startort (dein Standort per GPS oder ein Ort, den du suchst) merkt sich dein Gerät. Für jede Berechnung schickt die App ihn an meinen Server, der ihn auf etwa 100 m rundet und mit dem Treffpunkt an einen eigenen Rechner von mir gibt (Routen-Dienst OSRM mit Kartendaten von OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende); kein Dritter erfährt davon. Der Auftrag enthält weder dein Konto noch den Plan, nur einen Prüfwert, mit dem der Server dir dein Ergebnis zuordnet. Den Prüfwert bildet er mit einem Schlüssel, der nur in seinem Arbeitsspeicher liegt, sodass sich daraus weder der Startort noch die Person zurückrechnen lassen. Die Koordinaten werden gelöscht, sobald die Fahrzeit berechnet ist, der Auftrag selbst, sobald deine App das Ergebnis hat, spätestens nach 15 Minuten. Das Ergebnis behält nur die laufende App. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst).
Standort: Orte und Veranstaltungen in deiner Nähe brauchen deinen Standort. Du entscheidest, ob du das GPS deines Geräts erlaubst (Abfrage durch dein Betriebssystem oder deinen Browser) oder stattdessen einen Ort von Hand eingibst. Der Standort wird nur für die einzelne Suche an meinen Server übertragen, nicht in deinem Konto gespeichert und nicht protokolliert. Um die Dienste zu schonen, speichert mein Server die Ergebnisse von Suchen eine Zeit lang zwischen, ohne Bezug zu dir: als Schlüssel nur ein nicht umkehrbarer Prüfwert (SHA-256) der Anfrage, also kein Suchwort und kein Standort im Klartext. Die Dauer richtet sich nach der Quelle (Veranstaltungen 3 Stunden, Videospiele 1 Tag, Orte 2 Tage, Filme und Serien 3 Tage, Wikidata und Ortssuche bis 30 Tage); danach wird gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst) und beim GPS zusätzlich deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a); du kannst die Standortfreigabe jederzeit im Betriebssystem oder Browser widerrufen. Wenn du einen Treffer zu Buffet oder Plan hinzufügst, wird nur sein Name (bei Filmen mit Jahr) wie eine eigene Idee gespeichert, bei Orten und Veranstaltungen zusätzlich seine Koordinaten (damit der Treffpunkt auf die Karte kommt). Deinen eigenen Standort speichert Snackn nur, wenn du beim Treffpunkt ausdrücklich „Aktuellen Standort nehmen“ wählst; dann sehen ihn die Mitglieder der Gruppe als Treffpunkt, bis du ihn änderst oder der Plan gelöscht wird.
Karten und Lieferdienste (nur Links): „Auf der Karte (OpenStreetMap)“ und „In Google Maps öffnen“ (am Treffpunkt, an Vorschlägen und Orten) öffnen die Karte von OpenStreetMap bzw. von Google Maps (Google Ireland Limited, Dublin) mit den Koordinaten des Orts, ohne Koordinaten mit seiner Adresse oder seinem Namen. „Lieferando“ an Orten mit Lieferung und „Bei Lieferando bestellen“ am Ergebnis öffnen Lieferando (lieferando.de) mit der Postleitzahl des Orts bzw. Treffpunkts, ohne Postleitzahl die Startseite. Das sind einfache Links: Erst wenn du sie antippst, erhalten Google bzw. Lieferando diese Angaben direkt von deinem Gerät, und es gelten deren Datenschutzerklärungen. Bei diesen Links ruft Snackn keine Schnittstelle von Google oder Lieferando auf und bekommt nichts zurück (zu „Mehr von Google“ siehe Abschnitt 9d).
9a. Kalender auf deinem Gerät
Auf Wunsch (Knopf „Im Kalender schauen“ unter einem Terminvorschlag oder Schalter „Immer gleich im Kalender schauen“ in den Einstellungen, nur in der Android- und iOS-App) liest Snackn den Kalender deines Geräts, um dir zu zeigen, was an dem Tag schon ansteht. Wo freigeschaltet, öffnet der Knopf ein Fenster mit allem, was an dem Tag in deinem Kalender steht, der Termin des Plans an seiner Uhrzeit dazwischen; mit Pfeilen oder Wischen blätterst du zum Vortag, zum Folgetag und weiter. Dafür fragt dein Betriebssystem nach der Erlaubnis. Die Kalendereinträge werden nur auf deinem Gerät angezeigt und nie an meinen Server oder Dritte übertragen, auch nicht die der anderen Tage; du kannst die Erlaubnis jederzeit in den Geräteeinstellungen entziehen. Wo freigeschaltet, wählst du in den Einstellungen, wie viele Stunden vor und nach dem Termin gezeigt werden (Standard 12 und 12); auch das bleibt auf dem Gerät. Mit „In Kalender eintragen“ erzeugst du eine Kalenderdatei (.ics) auf deinem Gerät; wo freigeschaltet, legst du vorher Beginn und Ende fest (vorgeschlagen sind 2 Stunden), und in der App trägt „OK“ den Termin stattdessen einmal direkt in den Kalender deines Geräts ein (dafür fragt dein Betriebssystem nach der Erlaubnis, den Kalender zu schreiben; mein Server erfährt nichts davon); sonst dauert der Eintrag 3 Stunden. Nur wenn du „In Google Kalender öffnen“ bzw. „Google Kalender“ wählst, öffnet sich Google Kalender mit dem Termin; dabei erhält Google den Termintitel und die Zeit von dir direkt.
Feste Termine automatisch eintragen (Beta, nur wenn eingeschaltet): Auf Wunsch (Schalter „Feste Termine automatisch eintragen“ in den Einstellungen, nur in der Android- und iOS-App) trägt Snackn jeden festen Termin deiner Pläne selbst in den Kalender deines Geräts ein und ändert oder löscht ihn, wenn er sich verschiebt oder abgesagt wird. Dafür fragt dein Betriebssystem nach der Erlaubnis, den Kalender zu schreiben. Das geschieht nur auf deinem Gerät; mein Server erfährt nicht, ob und wo du einen Termin eingetragen hast. Ausschalten lässt die schon eingetragenen Termine stehen; du kannst sie in deiner Kalender-App löschen.
9b. Teilen aus anderen Apps
Auf Wunsch (Schalter im Feature-Board, in der Android- und in der iPhone-App) erscheint Snackn in der Teilen-Auswahl anderer Apps. Was du teilst (Link, Text, Foto, PDF bis 12 MB), wird zuerst nur auf dein Gerät in den Zwischenspeicher der App kopiert (auf dem iPhone legt die Teilen-Erweiterung es in einen gemeinsamen Ordner der App auf dem Gerät). Nach dem Teilen löscht die App die Kopie, und was liegen bleibt, löscht sie beim nächsten Start, sobald es älter als einen Tag ist. An meinen Server geht es erst, wenn du im Fenster „Mit Snackn teilen“ wählst, wohin: als Snack ins Buffet einer Gruppe, in „Mein Buffet“ oder als Datei an einen Plan. Fotos werden vorher verkleinert, dabei fallen Ort und Gerätedaten (EXIF) weg.
Links mit Vorschau (nur, wo freigeschaltet): Teilst du einen Link oder steht einer im Chat, zeigt Snackn wie andere Messenger eine Vorschau mit Titel, kurzer Beschreibung, Name der Seite und Vorschaubild. Dafür ruft mein Server die verlinkte Seite und ihr Vorschaubild ab, nie deine App: Die fremde Seite sieht nur die Adresse meines Servers, nicht deine IP-Adresse, dein Gerät oder wer fragt. Gelesen werden nur die Angaben für die Vorschau (Open Graph, sonst Titel und Beschreibung der Seite). Mein Server merkt sich die Vorschau höchstens sechs Stunden im Arbeitsspeicher, damit ein Chat die Seite nicht bei jedem Öffnen neu abruft, und speichert sie nicht in der Datenbank. Legst du den Link in „Mein Buffet“, wird er mit dem Snack gespeichert und das Vorschaubild verkleinert als Foto des Snacks (wie ein eigenes Foto, nur für dich sichtbar). Mit „In eine Gruppe“ kommt der Link als Nachricht in den Chat der Gruppe, mit „In einen Plan“ in den Chat eines deiner Pläne oder eines neuen Plans, den du dabei anlegst. Wo das „Was machen“ im Plan freigeschaltet ist, wird das Geteilte (Link, Text oder Foto) dort stattdessen ein Vorschlag (Snack) mit Titel bzw. Betreff, Link, Beschreibung und dem ersten geteilten Foto oder dem verkleinerten Vorschaubild als Foto; weitere Fotos und PDFs hängen als Datei am Plan. Das sehen alle, die den Plan sehen, wie jeden anderen Vorschlag („geheim vor“ gilt auch hier), und es wird mit dem Plan gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst).
9c. Ideen vom eigenen KI-Server (nur, wo freigeschaltet)
Über den 🤖 Roboter unter „Was machen“ (im Plan einer Gruppe oder Familie unter „Snack hinzufügen“ → „Community & mehr“, beim Entscheiden in der Familie ebenso) und im Familien-Buffet schreibst du, was ihr machen wollt (zum Beispiel „mit den Kindern basteln, wir haben Papier und Kleber“ oder einen Ort), und Snackn schlägt dir fünf Ideen zum Machen vor. Dafür schickt die App deinen Wunsch an meinen Server. Bevor er weitergeht, entfernt der Server daraus E-Mail-Adressen, Telefonnummern und die Namen der Personen, die er aus deinen Gruppen, Familien und Kontakten kennt, auch die deiner Kinder; Orte und Postleitzahlen bleiben, damit die Ideen passen. Andere Namen erkennt er nicht, schreib also am besten keine hinein. Gerechnet werden die Ideen auf einem eigenen Rechner des Betreibers in Deutschland mit einem Sprachmodell, das dort selbst läuft; es ist kein fremder KI-Anbieter beteiligt. Dieser Rechner holt den Auftrag von meinem Server ab und erfährt dabei nur den Wunsch und die Sprache, nicht, wer gefragt hat. Fragst du in einem Plan, gehen zusätzlich der Name der Gruppe, der Ort des Plans und die Titel der Vorschläge mit, die dort schon liegen (alles ebenfalls ohne Personennamen); wo eingeschaltet, sagt mein Server dem Rechner außerdem, wer „wir“ ist: in einer Gruppe ihr Zweck (zum Beispiel Verein oder Freundeskreis), wie viele Mitglieder sie hat und wie viele Kinder mit ihren Familien dabei sind (nur die Altersstufe Kleinkind, Schulkind oder Teenager), im Familien-Buffet und beim Entscheiden in der Familie, wie viele Erwachsene und Kinder zu deiner Familie gehören und wie alt die Kinder sind (aus Geburtsjahr oder Altersstufe), nie Namen. In deinen Plan, deine Runde oder dein Familien-Buffet kommt nur, was du einzeln mit „Vorschlagen“ bzw. „Ins Familien-Buffet“ auswählst, samt der Anleitung, und das sehen dann alle, die den Plan bzw. das Buffet sehen; der Roboter füllt nichts von selbst aus. Die App spricht nie direkt mit dem KI-Rechner.
Sobald die Ideen da sind, löscht der Server den Text deines Wunsches; nicht fertige Anfragen löscht er nach einem Tag. Es bleiben ein nicht umkehrbarer Prüfwert (SHA-256) des Wunsches und die Ideen (Titel, Emoji, Anleitung, ungefähre Dauer, Suchbegriffe), ohne Bezug zu dir, damit dieselbe Anfrage beim nächsten Mal sofort beantwortet werden kann. Einzelne Ideen übernehme ich nach Prüfung ins Community-Buffet, dann sehen sie alle; ich übernehme nur Ideen, die nichts über Personen verraten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Funktion, die du aufrufst). Wenn du das Mikrofon deiner Tastatur benutzt, wandelt dein Gerät bzw. dessen Anbieter (Google, Apple) die Sprache in Text um; Snackn bekommt nur den Text, nie deine Stimme.
9d. Google Places bei den Orten (freiwillig, im Betatest)
Zu einem Ort aus OpenStreetMap kannst du mit „Mehr von Google“ Bewertung, Öffnungszeiten, Merkmale (zum Beispiel Frühstück, vegetarisch, Lieferung) und ein Foto von Google Places holen (Google Ireland Limited, Irland, und Google LLC, USA). Das passiert nur, wenn du den Knopf antippst, nur mit Konto, und nur über meinen Server: Deine App spricht nie mit Google. An Google gehen nur der Name und die Koordinaten des Ortes, den du antippst, mit der Kennung meines Servers; weder dein Standort noch deine IP-Adresse, dein Gerät oder dein Konto erreichen Google. Die Antwort zeigt dir die App sofort; auf meinem Server liegt sie höchstens fünf Minuten im Arbeitsspeicher (damit ein zweites Antippen nicht noch einmal fragt) und wird nicht gespeichert, auch die Orts-Kennung von Google nicht. Fotos laufen ohne Zwischenspeicher durch meinen Server; der Name der Urheberin oder des Urhebers steht beim Foto. Eine Speisekarte gibt Google nicht heraus, deshalb steht dort nur der Link zu Google Maps. Zur Kostenbremse zähle ich die Abrufe je Konto und Tag; das bleibt im Arbeitsspeicher und wird nicht gespeichert. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an einer besseren Ortsauswahl (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); du entscheidest durch das Antippen selbst.
9e. Test-App (TestFlight, Google Play)
Neue Versionen der Apps teste ich vor der Veröffentlichung mit Freiwilligen. Dafür trage ich deine E-Mail-Adresse bei Apple (TestFlight) bzw. Google (Google Play) als Tester ein; Apple bzw. Google schicken dir dann die Einladung. Melden kannst du dich auf zwei Wegen:
- Per E-Mail: Der Knopf „Mail an Sebastian“ auf snackn.de öffnet dein Mailprogramm mit einer E-Mail an sebastian@snackn.de; snackn.de selbst speichert dabei nichts. Aus deiner Mail nutze ich nur die Adresse, an die die Einladung gehen soll (bei Android die deines Google-Kontos), und dein Gerät (iPhone oder Android), und nur für die Testeinladung. Die Mail lösche ich, wenn du es wünschst, spätestens wenn der Test endet.
- In der App: Snackn fragt einmal auf der Startseite und in den Einstellungen unter „Test-App ausprobieren“, ob du testen möchtest; auch „Nein danke“ vermerkt Snackn an deinem Konto, damit auf keinem Gerät mehr gefragt wird. Tippst du „Ja, ich will testen“, speichert Snackn zu deinem Konto, für welches Gerät und ob du den Haken „Meine E-Mail-Adresse darf Snackn dafür an Apple bzw. Google weitergeben“ gesetzt hast. Nur mit diesem Haken trage ich deine Adresse ein; ohne Haken gebe ich nichts weiter. Habe ich dich eingetragen, vermerke ich das mit Datum an deiner Zusage; du bekommst eine Benachrichtigung und siehst in der App den Link. Die Zusage geht mit deinem Konto. Die Knöpfe „iPhone (TestFlight)“ und „Android (Play-Test)“ öffnen TestFlight von Apple (Apple Distribution International Ltd., Cork) bzw. den Testzugang bei Google Play (Google Ireland Limited, Dublin); erst wenn du antippst, erfährt Apple bzw. Google davon.
- Ohne Eintragen durch mich: Bei iPhone kann der Link ein öffentlicher TestFlight-Link sein, bei Android kann ich eine Google-Gruppe „Snackn Tester“ (Google Groups) als Testerliste nutzen. Dann gebe ich deine Adresse nicht weiter: Du öffnest den Link bzw. trittst der Gruppe selbst mit deinem Google-Konto bei, und ich sehe in der Gruppe die Adresse, mit der du beigetreten bist. Austreten kannst du dort jederzeit selbst; nach Ende des Tests lösche ich die Gruppe.
- Was Apple und Google mir zeigen: ob du die Testversion installiert hast und, wenn du es selbst schickst oder in deinem Gerät erlaubst, dein Feedback und Absturzberichte. Für alles bei Apple und Google gelten deren Datenschutzerklärungen.
- Austragen: Schreib mir oder tippe in der App „Zurückziehen“, dann nehme ich dich bei Apple bzw. Google wieder heraus. Du kannst dich dort auch selbst entfernen.
- Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du jederzeit widerrufen kannst.
10. E-Mail-Versand und Benachrichtigungen
Für den Anmeldecode und andere Systemnachrichten sende ich E-Mails über den Mailserver von STRATO (welcome@snackn.de). Dabei wird deine E-Mail-Adresse zum Versand verarbeitet. Update-Mails über neue Funktionen bekommst du nur, wenn du sie selbst einschaltest (Abschnitt 10c); Werbung für andere verschicke ich nicht. Auch eine Bestellung an einen verbundenen Betrieb (Abschnitt 5c) geht als E-Mail über diesen Mailserver, nur wenn ein Mitglied sie ausdrücklich schickt.
Anmeldung mit Google oder Apple (freiwillig): Statt mit einem Code per E-Mail kannst du dich mit deinem Google- oder Apple-Konto anmelden. Erst wenn du den Knopf antippst, öffnet sich die Anmeldeseite von Google (Google Ireland Limited, Dublin) bzw. Apple (Apple Distribution International Ltd., Cork); beim Laden der App wird keiner davon kontaktiert. Die Anmeldung dort richtet sich nach den Datenschutzerklärungen von Google bzw. Apple, die Daten dabei auch in den USA verarbeiten können. Nach deiner Zustimmung übermittelt der Anbieter meinem Server deine E-Mail-Adresse, deinen Namen und eine Kennung deines Kontos (Google auch die Adresse deines Profilbilds, die ich nicht verwende). Ich speichere davon E-Mail-Adresse, Namen und die Verknüpfung zu deinem Konto beim Anbieter. Gibt es schon ein Snackn-Konto mit derselben E-Mail-Adresse, wird es damit verknüpft. Bei Apple kannst du deine E-Mail-Adresse verbergen; dann erhalte ich nur eine Weiterleitungsadresse von Apple. Bei Apple erhält mein Server außerdem einen Schlüssel (Refresh-Token), den ich versteckt aufbewahre und nur für eines nutze: Löschst du dein Snackn-Konto, widerruft mein Server damit die Verknüpfung bei Apple (Apple verlangt das). Löschst du dein Snackn-Konto, wird die Verknüpfung mitgelöscht.
Feedback aus der App (freiwillig): Unter Einstellungen > Feedback kannst du mir Ideen, Fehler oder Wünsche schicken. Mit Konto schickt mein Server deinen Text, die gewählte Art, deinen Anzeigenamen und die Plattform (z. B. Web oder Android) als E-Mail an feedback@snackn.de; deine E-Mail-Adresse geht nur mit, wenn du „Antwort an meine E-Mail-Adresse“ anhakst. Über den gelben Knopf „🐞 Fehler?“ (sofern eingeschaltet) kommen der Titel der Seite, auf der du warst, und die App-Version dazu und, nur wenn der Haken „Bildschirmfoto mitschicken“ gesetzt bleibt, ein verkleinertes Bildschirmfoto dieser Seite als Anhang; darauf kann alles zu sehen sein, was gerade auf deinem Bildschirm stand. Den Haken nimmst du vor dem Abschicken weg, wenn du das nicht willst; auf Seiten mit einem Chat ist er von vornherein aus. Beim „📷 Fotosnack“ (sofern eingeschaltet) kannst du mit „Auch der Community vorschlagen“ dein Foto mit dem Namen des Snacks, seiner Art und Kategorie auf demselben Weg als Anhang schicken; passt es, nehme ich es ins Community-Buffet auf, das dann alle sehen. In der App-Datenbank wird nichts gespeichert. Ohne Konto öffnet sich dein eigenes Mailprogramm (ohne Bildschirmfoto). Ich nutze die Nachrichten nur, um Snackn zu verbessern und dir zu antworten, und lösche sie, wenn sie erledigt sind. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (du schickst sie freiwillig).
Benachrichtigungen im Browser (freiwillig): Wenn du in den Einstellungen Benachrichtigungen einschaltest und dein Browser zustimmt, speichert mein Server die Push-Adresse deines Geräts, die dein Browser vergibt, zusammen mit deiner Konto-Kennung, der Sprache der App (Deutsch oder Englisch, damit die Meldung in deiner Sprache kommt) und deiner Wahl, wie oft Meldungen kommen. Wichtiges (ein neuer Plan, ein fester Termin, eine Erwähnung mit @, eine Aufgabe, die dir jemand gibt, eine neue Gruppe, eine Störung deiner gewählten Bahnfahrt, die Antwort eines Betriebs auf deine Bestellung) meldet mein Server sofort; alles andere (eine laufende Abstimmung, ein Ergebnis) sammelt er und schickt es höchstens einmal pro Stunde als eine Meldung, mit „Nur Wichtiges“ gar nicht. Dafür liegen die gesammelten Texte (höchstens die letzten fünf) an der Push-Adresse deines Geräts, bis dein Gerät sie abholt; das ist in der Regel nach spätestens etwa einer Stunde, länger nur, wenn dein Gerät so lange nicht erreichbar ist. Hast du zum festen Termin eines Plans abgesagt, bekommst du dazu keine Meldungen mehr, außer jemand erwähnt dich mit Namen oder gibt dir eine Aufgabe. Für eine Meldung sendet mein Server ein leeres Weck-Signal an den Push-Dienst deines Browsers (je nach Browser Google, Mozilla, Apple oder Microsoft). Der Text der Meldung läuft nicht über diese Dienste: Dein Gerät holt ihn danach direkt bei meinem Server ab. Die Push-Dienste erfahren daher nur, dass für dein Gerät etwas vorliegt. Du kannst die Benachrichtigungen jederzeit in den Einstellungen ausschalten; dann wird die Adresse gelöscht. Sie wird auch gelöscht, wenn dein Konto gelöscht wird oder der Browser sie für ungültig erklärt.
Benachrichtigungen in der iPhone-App (freiwillig, im Betatest): Schaltest du in der App für das iPhone in den Einstellungen Benachrichtigungen ein und erlaubt iOS sie, meldet sich die App beim Push-Dienst von Apple (APNs) an; bis dahin geht nichts an Apple. Apple vergibt deinem Gerät eine Kennung; mein Server speichert sie zusammen mit deiner Konto-Kennung, der Sprache der App und deiner Wahl, wie oft Meldungen kommen. Was wann gemeldet wird, ist wie im Browser (oben). Anders als bei Android läuft hier kein Google-Dienst: Mein Server schickt für eine Meldung direkt an Apple eine sichtbare Mitteilung mit einem allgemeinen Text („Neues in deiner Gruppe“), ohne Inhalt (kein Gruppenname, keine Namen, keine Nachricht). Apple erfährt daher die Kennung deines Geräts, den Zeitpunkt, den allgemeinen Text und, wie bei jeder Verbindung, die IP-Adresse; Apple kann diese Daten auch in den USA verarbeiten (Apple Inc. ist nach eigenen Angaben nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert). Analyse-Funktionen sind nicht eingebunden. Du kannst die Benachrichtigungen jederzeit in den Einstellungen ausschalten; dann meldet die App das Gerät bei Apple ab und mein Server löscht die gespeicherte Kennung. Sie wird auch gelöscht, wenn dein Konto gelöscht wird oder Apple sie für ungültig erklärt. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG), die du durch das Einschalten gibst und jederzeit widerrufen kannst.
Benachrichtigungen in der Android-App (freiwillig, im Betatest): Schaltest du in der App für Android in den Einstellungen Benachrichtigungen ein und erlaubt Android sie, startet die App den Dienst Firebase Cloud Messaging von Google (Google verarbeitet Daten auch in den USA; Google LLC ist nach eigenen Angaben nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert). Bis dahin ist er nicht gestartet, und beim Laden oder Benutzen der App geht nichts an Google. Google vergibt deinem Gerät eine Kennung; mein Server speichert sie zusammen mit deiner Konto-Kennung, der Sprache der App und deiner Wahl, wie oft Meldungen kommen. Was wann gemeldet wird, ist wie im Browser (oben). Wie dort schickt mein Server für eine Meldung nur ein leeres Weck-Signal, hier über Firebase an dein Gerät; der Text der Meldung läuft nicht über Google: Die App holt ihn danach direkt bei meinem Server ab und zeigt ihn selbst an. Google erfährt daher die Kennung deines Geräts, den Zeitpunkt der Weck-Signale und, wie bei jeder Verbindung, deine IP-Adresse. Analyse-Funktionen von Firebase sind nicht eingebunden. Du kannst die Benachrichtigungen jederzeit in den Einstellungen ausschalten; dann löscht die App die Kennung bei Google und mein Server die gespeicherte Kennung. Sie wird auch gelöscht, wenn dein Konto gelöscht wird oder Google sie für ungültig erklärt. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG), die du durch das Einschalten gibst und jederzeit widerrufen kannst.
10a. Handynummer bestätigen per SMS
Wenn du in deinem Profil eine Handynummer angibst, damit dich Freunde über ihre Kontakte finden, gilt sie erst, nachdem du sie per SMS bestätigt hast. Das ist freiwillig. Pflicht ist die bestätigte Nummer nur, wenn du bei einem Betrieb vorbestellst (Abschnitt 5c); auch dann finden dich Freunde, die deine Nummer haben, über den Kontaktabgleich. Dafür gibt es zwei Wege, du wählst:
- Du schickst uns eine SMS (bevorzugt, kostet Snackn nichts): Die App zeigt dir die Snackn-Nummer und einen kurzen Text mit Code („SNACKN 123456“). Die SMS geht über deinen Mobilfunkanbieter an ein Android-Handy, das ich als Betreiber nur dafür betreibe. Eine App darauf („SMS Gateway for Android“, quelloffen, ohne Cloud-Dienst) leitet Absendernummer und Text der eingehenden SMS verschlüsselt und signiert direkt an meinen Server weiter; der Server vergleicht nur Prüfwerte und speichert weder Nummer noch Text. Auf dem Handy lösche ich die eingegangenen SMS regelmäßig, spätestens nach 30 Tagen. Wie bei jeder SMS sehen die beteiligten Mobilfunkanbieter, wer wem wann geschrieben hat; je nach deinem Tarif kann die SMS etwas kosten.
- Wir schicken dir einen Code (solange das monatliche SMS-Budget reicht): Mein Server übermittelt deine Nummer und den Text der SMS an den SMS-Dienstleister seven communications GmbH & Co. KG (seven.io), Kiel, Deutschland, mit dem ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO besteht. An seven gehen nur deine Nummer und der Text der SMS mit dem Code.
- Code einsetzen (Android): Die App hat keine Berechtigung, SMS zu lesen, und liest nichts im Hintergrund. Auf Wunsch (Schalter im Feature-Board) fragt Android nach dem Zuschicken eines Codes, ob Snackn diese eine Nachricht lesen darf; nur nach „Erlauben“ bekommt die App sie auf dem Gerät und setzt den Code ein. Der Text der SMS bleibt auf dem Gerät, an meinen Server geht nur der Code zur Prüfung.
- Gespeichert wird bei mir nicht die Nummer, sondern nur ein Prüfwert (SHA-256, zusätzlich mit einem nur auf dem Server bekannten Geheimnis verschlüsselt, damit sich Nummern auch aus einer kopierten Datenbank nicht durchprobieren lassen) an deinem Konto, der Zeitpunkt der Bestätigung und für den Code ein Prüfwert (nicht der Code selbst). Ein zugeschickter Code gilt 10 Minuten, ein Code zum Selbst-Senden 30 Minuten, jeweils höchstens 5 Versuche; die Einträge zu angeforderten Codes löscht der Server nach spätestens 2 Tagen. Sie dienen auch als Bremse gegen Missbrauch (wenige Codes pro Konto, Nummer und Tag). Bestätigt eine andere Person dieselbe Nummer (zum Beispiel weil sie neu vergeben wurde), wird sie bei dir entfernt.
- Kontaktabgleich: Andere Nutzer sehen deinen Prüfwert nicht. Die App schickt die Prüfwerte der Nummern aus deiner Kontaktliste an meinen Server, und der Server antwortet nur mit den Konten, die eine dieser Nummern bestätigt haben (Name und Konto-Kennung).
- Code automatisch einsetzen: Die SMS endet mit „@app.snackn.de #Code“. Daran erkennen Chrome auf Android und das iPhone die SMS und bieten an, den Code einzusetzen; das macht dein Browser bzw. Betriebssystem auf deinem Gerät. Darüber hinaus liest Snackn keine SMS, außer der einen, die du in der Android-App ausdrücklich erlaubst (oben).
- Du kannst die Nummer jederzeit in den Einstellungen entfernen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die Funktion, die du nutzt) und für die Missbrauchsbremse Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
10b. Nachrichten und Snacks melden, Personen blockieren
- Melden: Hältst du im Chat eine Nachricht lange gedrückt, kannst du sie mit einem Grund und einem freiwilligen Hinweis melden (im Chat unter Kontakten nur die Nachrichten, die an dich gingen). Mein Server speichert die Meldung mit dem Wortlaut der Nachricht (bei einem Foto nur „Foto“), ihrem Verfasser und dem Ort (Gruppe, Plan oder Chat unter Kontakten) und schickt sie mir per E-Mail. Ich prüfe selbst, ohne automatische Entscheidung. Entferne ich die Nachricht, bekommt der Verfasser per E-Mail eine Begründung und kann widersprechen; du bekommst das Ergebnis per E-Mail. Wer gemeldet hat, erfährt der Verfasser nicht. Gäste ohne echte E-Mail-Adresse bekommen keine E-Mail.
- Snacks mit Foto melden (wo freigeschaltet): Einen Snack mit Foto im Buffet einer Gruppe oder als Vorschlag in einem Plan meldest du genauso. Die Meldung enthält den Titel und einen Verweis auf das Foto; das Foto selbst sehe ich im Admin erst, wenn ich es zur Prüfung öffne. Wer den Snack angelegt hat, zeigt mir der Admin nicht; die Begründung beim Entfernen schickt mein Server ihm direkt. Entferne ich den Snack, löscht der Server das Foto und ersetzt den Titel durch „🚫 Vom Betreiber entfernt“.
- Blockieren: Blockierst du jemanden, speichert mein Server nur, wen du blockiert hast. Die App blendet dessen Nachrichten für dich aus, und du bekommst keine Benachrichtigungen mehr über seine Erwähnungen oder Aufgaben, die er dir gibt. Die blockierte Person erfährt davon nichts. Du kannst das jederzeit aufheben.
- Speicherdauer: Meldungen löscht der Server 6 Monate nach der Entscheidung (so lange, damit ein Widerspruch nachvollziehbar bleibt). Löschst du dein Konto, verschwinden deine Meldungen und Blockierungen sofort.
- Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 und 17 des Digital Services Act (Meldeweg und Begründung) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Blockieren als Funktion der App).
10c. Update-Mails (nur mit deiner Einwilligung)
Mit Konto kannst du Update-Mails bekommen: Etwa einmal im Monat schreibe ich dir, was neu ist in Snackn. Das passiert nur, wenn du es selbst einschaltest, mit „Ja, gern“ auf der einmaligen Frage in der App oder mit dem Schalter unter Einstellungen > Update-Mails. Nichts ist vorausgewählt, und Snackn funktioniert ohne Update-Mails genauso.
- Nur mit bestätigter Adresse: Wer sich mit einem Code per E-Mail (oder mit Google oder Apple) angemeldet hat, hat seine Adresse bestätigt. Ohne Bestätigung lassen sich Update-Mails nicht einschalten, damit niemand sie für eine fremde Adresse bestellen kann.
- Gespeichert werden an deinem Konto: ob die Update-Mails an sind und seit wann, wo du sie ein- oder ausgeschaltet hast (Frage in der App, Einstellungen, Abmeldelink oder auf deine Bitte durch mich), die Sprache der App (Deutsch oder Englisch, damit die Mail in deiner Sprache kommt) und wie oft du auf die Frage mit „Jetzt nicht“ geantwortet hast. Danach fragt die App frühestens nach 6 Wochen noch einmal, insgesamt höchstens zweimal. Jede Änderung protokolliert mein Server mit Zeitpunkt, Quelle und der Fassung des Textes, dem du zugestimmt hast, als Nachweis deiner Einwilligung. Andere Nutzer sehen davon nichts.
- Versand: über den Mailserver von STRATO mit dem Absender welcome@snackn.de, wie die anderen Mails (Abschnitt 10). Es gibt kein Öffnungs- oder Klick-Tracking: keine Zählpixel, keine umgeleiteten Links. Antworten auf eine Update-Mail kommen bei mir an.
- Abbestellen geht jederzeit: mit dem Link unten in jeder Mail (ohne Anmeldung; die Seite fragt einmal nach, damit Virenscanner von Mailanbietern niemanden versehentlich abmelden; Mailprogramme mit eigenem „Abbestellen“-Knopf melden direkt ab), mit dem Schalter in den Einstellungen oder mit einer Antwort auf die Mail. Danach bekommst du keine Update-Mails mehr. Mails, die für dein Konto nötig sind (zum Beispiel Anmeldecodes oder Hinweise zur Sicherheit, zu den Nutzungsbedingungen oder zu Störungen), sind keine Update-Mails und kommen unabhängig davon.
- Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Du kannst sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Das Protokoll bleibt als Nachweis (Art. 7 Abs. 1 DSGVO), solange dein Konto besteht; löschst du dein Konto, wird es mitgelöscht.
10d. Inhalte prüfen, entfernen und Gruppen sperren (gegen Hass, Hetze und Extremismus)
Snackn ist kein Ort für Hass, Hetze und Extremismus, und verfassungsfeindliche Gruppen sind hier nicht erwünscht (Nutzungsbedingungen, Abschnitt 3). Damit ich das durchsetzen kann, auch ohne dass jemand etwas meldet, prüfe ich Inhalte in Gruppen und Plänen.
- Was ich dabei sehe: Name, Zweck und Foto einer Gruppe, Titel von Plänen, Umfragen und regelmäßigen Plänen, Einladungstext und Treffpunkt eines Plans, Vorschläge mit Text und Link, Mitbringlisten („Was brauchen wir“), Aufgaben, Checklisten, Bestelllisten (was und Notiz, ohne „für wen“), das Gruppen-Buffet, Namen der Reiter, Fragen und Beiträge öffentlicher Gruppen, jeweils mit der Gruppe, dem Plan und dem Tag, an dem der Inhalt entstanden ist. Fotos und Dateien öffne ich nur einzeln, wenn etwas danach aussieht.
- Was die Ansicht bewusst nicht zeigt: keine Namen von Personen und keine Konto-Kennungen, also nicht, wer Mitglied einer Gruppe ist, wer abgestimmt hat, wie abgestimmt wurde und wer etwas vorgeschlagen, eingetragen oder übernommen hat. Chats gehören nicht dazu (die lese ich nur nach einer Meldung, Abschnitt 10b), Familien und ihre Planungs-Gruppen auch nicht, und Fotos von Kindern aus Familien tauchen dort nie auf. Namen stehen nur dort, wo jemand sie selbst in einen Titel oder Text geschrieben hat.
- Was trotzdem gespeichert bleibt: Wer abgestimmt und wer etwas vorgeschlagen hat, speichert mein Server weiterhin, weil die Abstimmung es braucht: damit jede Stimme nur einmal zählt, du deine Stimme ändern kannst und deine Gruppe sieht, was sie sehen soll. Als Betreiber habe ich technisch Zugriff auf die Datenbank. Für das Prüfen von Inhalten nutze ich nur die beschriebene Ansicht.
- Entfernen: Verstößt ein Inhalt gegen die Regeln, ersetzt mein Server den Text durch „🚫 Vom Betreiber entfernt“ und löscht Fotos und Links daran. Wer ihn angelegt hat, bekommt vom Server per E-Mail eine Begründung, ohne dass ich erfahre, wer das ist. Ist das nicht bekannt (z. B. bei Checklisten) oder hat die Person keine echte E-Mail-Adresse, bekommen die Admins der Gruppe die Begründung, aber nicht die, vor denen der Plan geheim ist, und bei anonymen Plänen niemand. Erst wenn du auf diese Mail antwortest, um zu widersprechen (oder dein Postfach automatisch antwortet), sehe ich deine Adresse. Gäste ohne echte E-Mail-Adresse bekommen keine Mail.
- Verwarnen und sperren: Verwarne ich eine Gruppe, schickt der Server ihren Admins eine E-Mail mit dem Grund. Sperre ich eine Gruppe, sehen ihre Mitglieder nur noch den Hinweis auf die Sperre mit Grund; Inhalte, Abstimmungen, Chat und der Einladungslink gehen nicht mehr, und die Admins bekommen eine Begründung per E-Mail. Die Inhalte bleiben während der Sperre gespeichert, für einen Widerspruch und falls Behörden sie brauchen.
- Behörden: Deutet ein Inhalt auf eine Straftat hin, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen bedroht, gebe ich ihn mit den nötigen Angaben an die Strafverfolgungsbehörden weiter (Art. 18 Digital Services Act, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Bei Volksverhetzung und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen kann ich Anzeige erstatten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Speicherdauer: Das Protokoll, was ich entfernt, verwarnt oder gesperrt habe (was, wo, wann, Grund, entfernter Wortlaut, ohne Namen), löscht der Server nach 6 Monaten. Eine gesperrte Gruppe löscht er spätestens 6 Monate nach der Sperre mit allen Inhalten, außer ich hebe die Sperre vorher auf.
- Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: mein und euer berechtigtes Interesse, dass Snackn frei von Hass, Hetze, Extremismus und rechtswidrigen Inhalten bleibt und die Nutzungsbedingungen gelten. Weil die Ansicht keine Namen zeigt und Chats und Familien ausspart, greift sie so wenig wie möglich in eure Privatsphäre ein. Für die Begründungen gilt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO mit Art. 17 Digital Services Act. Du kannst der Prüfung nach Art. 21 DSGVO widersprechen (Abschnitt 12); Inhalte, die gegen die Regeln verstoßen, entferne ich trotzdem.
11. Wie lange speichere ich Daten?
- Server-Logdateien: höchstens 7 Tage (Anfrage-Protokoll des Servers mit IP-Adresse, Zeit, aufgerufener Adresse und Browserkennung), zur Fehlersuche und Abwehr von Missbrauch; danach werden sie automatisch gelöscht. Suchbegriffe und Standorte schickt die App im Inhalt der Anfrage, nicht in der Adresse, deshalb stehen sie nicht im Protokoll.
- Konto, Familien und Gruppendaten: bis du dein Konto löschst (in der App unter Einstellungen → Profil → Konto löschen, als Gast unter Einstellungen → Gast-Zugang löschen, oder per E-Mail; Einzelheiten auf der Seite Konto löschen) oder die Löschung verlangst. Ist eine Familie leer oder wird gelöscht, entfallen auch Buffet, Verlauf und Fotos. Einladungscodes sind nur 7 Tage gültig. Dein Name bleibt in alten Plänen nur lesbar, wenn andere Mitglieder das Ergebnis noch brauchen; auf Wunsch anonymisiere ich ihn.
- Anmeldecodes: nur wenige Minuten gültig, danach ungültig.
- Fahrzeit mit dem Auto (Abschnitt 9): der Auftrag mit dem gerundeten Startort, bis deine App das Ergebnis hat, höchstens 15 Minuten.
- Update-Mails (Abschnitt 10c): deine Wahl und das Protokoll der Einwilligung bis zur Löschung deines Kontos, auch nach dem Abbestellen (als Nachweis).
- Bestellungen an einen verbundenen Betrieb (Abschnitt 5c): bis der Plan gelöscht wird, zu dem sie gehören; bei Kontolöschung bleiben sie ohne deinen Namen für die Gruppe stehen. Vorbestellungen bei einem Betrieb (Bestell-Gruppe, Bestellseite) 30 Tage nach der Abholung; die Liste auf der Bestellseite liegt nur in deinem Browser, bis du sie dort löschst.
- Chat unter Kontakten (Abschnitt 5d): Nachrichten und Fotos 90 Tage; eigene löschst du jederzeit sofort, mit deinem Konto verschwinden alle deine Chats in beide Richtungen.
- Meldungen und Prüfen von Inhalten (Abschnitte 10b und 10d): Meldungen und das Protokoll entfernter Inhalte, Verwarnungen und Sperren 6 Monate nach der Entscheidung; eine gesperrte Gruppe spätestens 6 Monate nach der Sperre.
- Vorschläge fürs Community-Buffet (Abschnitt 6d): die Verknüpfung zu deinem Konto bis zur Entscheidung, höchstens 90 Tage; abgelehnte Vorschläge löscht der Server nach 90 Tagen, aufgenommene bleiben ohne Namen im Community-Buffet.
- Sicherungen: Der Server sichert die Datenbank jede Nacht in den Speicher bei Hetzner (Abschnitt 7) und behält die letzten 14 Sicherungen; was du löschst, verschwindet daraus spätestens nach 14 Tagen. Kopien davon bewahre ich zusätzlich auf meinem eigenen Rechner auf und lösche sie dort nach spätestens 30 Tagen.
- Anfragen per E-Mail: solange nötig, um die Anfrage zu bearbeiten, danach nach gesetzlichen Fristen.
12. Deine Rechte
Du hast gegenüber mir das Recht auf
- Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16) und Löschung (Art. 17),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Art. 21),
- Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3).
Schreib dazu an sebastian@snackn.de. Du kannst dich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf.
Widerspruchsrecht: Verarbeite ich Daten auf Grundlage meines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), kannst du aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Dann verarbeite ich diese Daten nicht mehr, es sei denn, ich kann zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen oder brauche sie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Musst du Daten angeben? Gesetzlich oder vertraglich bist du dazu nicht verpflichtet. Ohne E-Mail-Adresse (oder Anmeldung mit Google oder Apple) kann ich dir aber kein Konto anlegen; den Familien-Modus und Gruppen als Gast kannst du trotzdem nutzen. Alle Angaben, die als „optional“ oder „freiwillig“ beschrieben sind, kannst du weglassen.
13. Sicherheit
Die Verbindung zu Website, App und Server ist per TLS verschlüsselt. Zugriffe auf Gruppendaten sind serverseitig auf die jeweiligen Gruppenmitglieder beschränkt; die Ansicht zum Prüfen von Inhalten (Abschnitt 10d) gibt es nur für mich als Betreiber, mit Zwei-Faktor-Anmeldung. Ein von dir gewähltes Passwort gibt es nicht; die Anmeldung erfolgt über einen Einmalcode per E-Mail oder über Google oder Apple. Gast-Zugänge (Gruppen ohne Konto) haben ein zufällig erzeugtes Passwort, das nur dein Gerät kennt und das auf dem Server nur als Prüfwert liegt.
14. Änderungen
Wenn sich Snackn weiterentwickelt (zum Beispiel durch neue Anmeldearten oder eine mögliche freiwillige Unterstützer-Version mit Bezahlung über die App-Stores), passe ich diese Erklärung vorher an. Auch dann gilt: keine Werbeanzeigen, kein Verkauf von Daten. Es gilt die jeweils aktuelle Fassung.